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Oberkrämer Oktoberfest mit Leberkäs, Weißwürstl und Brezn
Lokales Oberhavel Oberkrämer Oktoberfest mit Leberkäs, Weißwürstl und Brezn
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15:28 29.09.2019
Die Frauen aus dem Heimatverein in Vehlefanz haben die Speisen vorbereitet. Quelle: Robert Roeske
Vehlefanz

Aus den Lautsprechern erklingt bayerische Blasmusik. Im großen Kochtopf liegen die Weißwürste, daneben liegt schon der Leberkäs, auch die Brezn hängen schon bereit.

Die Vehlefanzer haben am Sonnabend das Oktoberfest gefeiert. Im großen Saal im „Haus der Generationen“ an der Lindenallee waren fast alle Stühle besetzt, draußen weitere Gäste auf den Bänken, um das bayerische Menü zu verspeisen. Organisiert wurde die Feier vom Heimatverein. Auch nach 12 Uhr gab es in Vehlefanz die Weißwürste – ein Brauch, der Bayern angeblich noch ganz anders gehandelt werden soll. „Das haben wir früher auch gemacht“, erzählte Roswitha Pasche. „Das wurde wohl so gemacht, weil es keine Kühlschränke gab.“ Weil es den aber nun gibt, wird auch die Uhrzeit ein bisschen nach hinten geschoben – Weißwurst gab es so lange, bis alle weg waren.

Wolfgang Pietschke (l.) und Ortsvorsteher Hubert Gediga an der Zapfanlage. Quelle: Robert Roeske

Seit 2002 wird in Vehlefanz das Oktoberfest gefeiert. „Das erste fand bei uns auf dem Hof statt“, erinnerte sich Edda Schönberg, die Mitglied im Heimatverein ist. „Wir waren mal auf dem Oktoberfest in München, und da hat es uns sehr gefallen, so dass wir gesagt haben, das könnten wir doch auch mal bei uns machen.“ Damals konnte der Heimatverein noch nicht das „Haus der Generationen“ nutzen, also kamen die 20 Gäste auf den Schönberg-Hof. Roswitha Pasche war dagegen noch nie auf der Münchner Wiesn. „So lange wir unser eigenes Oktoberfest haben, brauchen wir kein anderes“, sagte sie und lächelte.

Wolfgang Pietschke sorgte dafür, dass es bei der Vehlefanzer Wiesn guten Leberkäs gab. „Wir holen das immer aus Borsigwalde, da bekommt man solche bayerischen Spezialitäten.“ Auch er war noch nie in München beim Fest. „Würde ich auch nie hinwollen. Aber ich mag hier die ganze Aufmachung.“ Ein paar Spiele gab es im Laufe des Nachmittags. Am Mittag traten die Vehlefanzer Amseln mit ein paar Liedern auf. Monika Lukes aus Oranienburg war zum ersten Mal beim Oktoberfest. Sie singt bei den Amseln mit. „Musik macht gute Laune“, sagte sie. „Die Stimmung hier ist gut.“ Passend zum Anlass kam sie im Dirndl. „Das habe ich seit zwei Jahren, wir machen oft in Österreich Urlaub.“

Die Stimmung war ausgelassen. Quelle: Robert Roeske

Ortsvorsteher Hubert Gediga hat das Fest auch gefallen. „Es ist toll, dass der Heimatverein das hier schon über Jahre hinweg organisiert hat. Man kann froh sein, dass wir solche aktiven Senioren haben.“ Aber er hofft, dass auch bald die jüngere Generation im Heimatverein mitmischt. Er war 2005 selbst schon auf der Wiesn in München. „Auch weil ich Bayern-Fan bin“, und damit meint er die Fußballer. „Auf der Wiesn geht es aber weniger um Geselligkeit, da gibt es anderes, was im Mittelpunkt steht. Nach zwei Stunden weiß man, was gemeint ist“, sagte er mit einem Lächeln. Aber so viel Alkohol ist in Vehlefanz nicht ausgeschenkt worden.

Von Robert Tiesler

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