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Oberkrämer Ortsbeirat will sich um das Volksbank-Loch kümmern
Lokales Oberhavel Oberkrämer Ortsbeirat will sich um das Volksbank-Loch kümmern
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17:54 24.10.2019
Baugrube in Vehlefanz neben der Feuerwehr im Frühjahr 2019. Hier stand der gesprengte Geldautomat. Quelle: Enrico Kugler
Vehlefanz

Der Vehlefanzer Ortsbeirat will endlich Klarheit, was mit dem Grundstück passiert, auf dem sich bis 2015 die Volksbank-Filiale befand. „Wir wollen den Eigentümer des Geländes finden“, sagte Ortsvorsteher Hubert Gediga (BfO). Am Mittwochabend ist darüber auch in der Sitzung des Ortsbeirates gesprochen worden.

Mit einem großen Knall endete Anfang Juni 2015 die Ära der Volksbank in Vehlefanz. Eine heftige Explosion hatte Mitten in der Nacht das Dorf erschüttert. Unbekannte hatten den Geldautomaten der örtlichen Bankfiliale mit Gas gesprengt. Nicht nur der Geldautomat war danach kaputt – das ganze Haus war in Mitleidenschaft gezogen und musste später komplett abgerissen werden. Einen Neubau hatte es nicht gegeben, nur ein Container nahe des Einkaufszentrums versorgt die Bewohner mit Geld. Stattdessen klafft nun an der Stelle neben der Feuerwehr an der Lindenallee ein Loch, und wie Ortsvorsteher Hubert Gediga anmerkte, ist es seit einiger Zeit auch nicht mehr umzäunt. „Wenn da einer reinfällt, ist das Theater groß“, sagte er am Donnerstag.

Er wolle nun rausfinden, wem das betreffende Grundstück gehört. „So wie jetzt kann das jedenfalls nicht bleiben“, so der Ortsvorsteher weiter. Eine Idee sei, das Loch, das der Gebäudeabriss verursacht hatte, mit Erde aufzuschütten. Dann sei das Gelände glatt.

Im Frühjahr hatte der damalige Ortsbeirat noch überlegt, ob nicht die Gemeinde Oberkrämer das Grundstück kaufen könne – für eine mögliche Erweiterung der Feuerwehr. Bislang blieb das jedoch nur eine Überlegung.

Von Robert Tiesler

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