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Oberkrämer Schulessen wird teurer – aber wohl nicht für die Eltern
Lokales Oberhavel Oberkrämer Schulessen wird teurer – aber wohl nicht für die Eltern
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14:17 07.11.2019
Schulessen (Symbolbild). Quelle: Franziska Kraufmann/dpa
Oberkrämer

Das Essen an den Grundschulen in Vehlefanz und Bötzow wird teurer – die Eltern, die es zahlen müssen, werden das allerdings nicht merken.

Schon Ende 2015 hatte die Gemeindevertretung in Oberkrämer beschlossen, das Essengeld für die Mittagsversorgung in den Grundschulen auf 2,50 Euro je Portion zu begrenzen. Die Mehrkosten – denn das Essen ist insgesamt teurer als diese 2,50 Euro – übernimmt seitdem die Gemeinde Oberkrämer. Das waren anfangs 75 Cent pro Portion, die aus der Haushaltskasse bezahlt worden waren. Am 1. Januar 2019 ist der Zuschuss nach einer Preiserhöhung auf 98 Cent erhöht worden.

Wie Hauptamtsleiter Ronny Rücker mitteilte, gibt die Gemeinde Oberkrämer in diesem Jahr etwa 73.000 Euro für diese Zuschüsse aus.

Zum Jahresbeginn 2020 kommt es nun zur nächsten Preiserhöhung. Die Firma Menüpartner hat für ihre Dienstleistungen der Gemeinde Oberkrämer eine Preisanpassung mitgeteilt. Für Schüler handelt es sich um ein Plus von drei Cent, für Lehrer um fünf Cent. Hintergrund sei die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes ab 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro, so heißt es in einem Schreiben, das auch den Mitgliedern des Sozialausschusses vorgelegt worden ist. Zusammengerechnet mit den Speisen von Apetito-Catering liegt der Preis für das Schulessen pro Portion dann bei 3,51 Euro.

Am 5. Dezember soll die Gemeindevertretung entscheiden, ob der Preis für die Eltern weiterhin bei 2,50 Euro liegt und die Gemeinde dann 1,01 Euro dazugibt. Für den Haushalt wären das 3500 Euro im Jahr, „die diese drei Cent ausmachen würden“, so Ronny Rücker am Mittwoch.

Weitere Preissteigerungen sind unterdessen nicht ausgeschlossen. Wie die Firma Menüpartner gegenüber der Gemeindeverwaltung mitteilte, geht es um die geplante Anhebung des Vergabemindestlohnes in Brandenburg auf 10,68 Euro. Wie sich das auf die Preis für das Essen auswirkt, sei aber noch nicht absehbar.

Wie Ronny Rücker sagte, sei die Teilnehmerquote beim Schulessen an der Grundschule Bötzow und der Nashorn-Grundschule in Vehlefanz „relativ hoch“. 360 bis 380 Kinder würden in den Schulen essen.

Am 5. Dezember haben dazu die Gemeindevertreter in Oberkrämer das letzte Wort.

Von Robert Tiesler

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