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Oberkrämer Urteil: Freiheitsstrafe nach Bombendrohungen auf Raststätten
Lokales Oberhavel Oberkrämer Urteil: Freiheitsstrafe nach Bombendrohungen auf Raststätten
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17:30 12.09.2019
Die Tankstelle auf dem Autohof Oberkrämer. Quelle: Sebastian Morgner
Vehlefanz/Stolpe

Zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten ist jetzt ein 30-jähriger Berliner verurteilt worden, der im vergangenen Jahr mit mehreren Bombendrohungen für Aufregung gesorgt hat.

Betroffen waren davon nicht allein eine Förderschule in Berlin-Wittenau, sondern auch drei Autobahnraststätten in Brandenburg, nämlich die Raststätte Linumer Bruch an der A 24 in Richtung Hamburg, der Autohof Oberkrämer in Vehlefanz, an der A 10 gelegen, sowie der Rasthof Stolper Heide an der A 111.

In Linum hatte sich der Mann telefonisch gemeldet und angekündigt, dass am 10. Juli 2018 eine Bombe hochgehen werde. Daraufhin war die Raststätte geräumt und mit speziell ausgebildeten Hunden nach Sprengstoff abgesucht worden. Am 3. Juli 2018 meldete sich jemand in Vehlefanz, dass in zwei Stunden auf dem Autohof eine Bombe hochgehen würde. Auch dieses Gelände ist daraufhin großräumig gesperrt worden. Einen Tag zuvor gab es einen ähnlichen Zwischenfall an der Autobahn in Stolpe.

Dabei wurde aber nie etwas Verdächtiges gefunden, an keiner der drei Raststätten in Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin sowie an der Berliner Schule. Der Mann, dem wegen einer Intelligenzminderung von einem psychiatrischen Sachverständigen verminderte Schuldfähigkeit attestiert wurde, hatte sich wegen mehrerer Delikte zu verantworten, darunter nicht allein wegen fünf Bombendrohungen, sondern auch wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Diebstahls.

Die Strafe, die bereits rechtskräftig ist, wurde zur Bewährung ausgesetzt, sagte Gerichtssprecherin Lisa Jani.

Von Andreas Vogel und Robert Tiesler

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