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Oberhavel Ofenmuseum will für sein Haus sammeln
Lokales Oberhavel Ofenmuseum will für sein Haus sammeln
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22:06 05.09.2017
Das Gebäude der alten Ofenfabrik Schmidt & Lehmann steht mit seinem Maschinenpark unter Denkmalschutz. Quelle: Fotos: Maz-Archiv/ Ulrike Gawande
Velten

Mit Spendenaktionen und einer Crowdfundingkampagne, die online am 28. Oktober starten soll, will der Förderverein des Ofen- und Keramikmuseums Velten so viel Geld einwerben, dass man als Verein das denkmalgeschützte Gebäude der alten Ofenfabrik Schmidt & Lehmann, in dem sich das Museum befindet und das verkauft werden soll, erstehen kann.

Der Verkaufspreis des vierstöckigen 3200 Quadratmeter großen Gebäudes, mit seinem ebenfalls denkmalgeschützten Maschinenpark sowie einer Außenfläche von etwa 9000 Quadratmetern liegt bei rund 1,2 Millionen Euro. Ziel sei es, eine Spendensumme von 400 000 Euro zusammenzubekommen, verriet Museumsleiterin Nicole Seydewitz. Gemeinsam mit einer Stiftung, mit der man im Gespräch sei, gäbe es dann die Möglichkeit das gesamte Objekt zu erwerben. „Wir wollen nach Möglichkeit die Ersten sein und Investoren zuvorkommen. Es ist eine historische Chance, die wir nutzen wollen“, so die engagierte Museumsleiterin. Man könne die Potenziale des Gebäudes nur nutzen, wenn man federführend beteiligt sei, so Seydewitz.

„Das Museum könnte zu einem Leuchtturm in der Brandenburger Museumslandschaft werden“, wünscht sich auch Anika Janke für das in Deutschland einmalige Objekt. Die junge Hohen Neuendorferin, die an der HTW in Berlin Museumsmanagement und Kommunikation studiert hat, ist seit wenigen Wochen Mitarbeiterin des Museums und Initiatorin der Crowdfundingidee. Einer Idee, die im Museumsbereich noch relativ unbekannt sei, wie sie berichtete. „Wir sind die ersten, die das probieren“, so Seydewitz. Doch man sei optimistisch, damit Erfolg zu haben.

So optimistisch, dass parallel zur Spendensammlung schon die Ertüchtigung der derzeit gesperrten zweiten Etage des Gebäudes in Angriff genommen werde, informierte Seydewitz. Seit kurzem liegt zudem das Sanierungsgutachten für die Ofenfabrik vor. Alleine für die Sanierung und Modernisierung des Hauptgebäudes, bei dem Brandschutz, ein neues Dach sowie ein Fahrstuhl an erster Stelle stehen, wird mit Kosten von rund einer Million Euro gerechnet.

Am Sonntag, 10. September zum „Tag des offenen Denkmals“ haben Besucher die Möglichkeit, bei zwei kostenlosen Führungen um 11 und 14 Uhr die gesamte 1899 erbaute Ofenfabrik zu besichtigen.

Von Ulrike Gawande

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