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Oranienburg 30 Jahre Mauerfall: Stadt Oranienburg widmet dem Ereignis drei Veranstaltungen
Lokales Oberhavel Oranienburg 30 Jahre Mauerfall: Stadt Oranienburg widmet dem Ereignis drei Veranstaltungen
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08:43 05.11.2019
Vor 30 Jahren fiel die Mauer, die Ost- und Westdeutschland trennte. Quelle: Ursula Eckertz-Popp
Oranienburg

Am 9. November wird es 30 Jahre her sein, dass die Berliner Mauer gefallen ist, sich Menschen aus Ost und West mit Freudentränen in den Armen liegen. Wie bereits berichtet, widmet auch die Stadt Oranienburg diesem historischen Ereignis zwei Veranstaltungen sowie eine Ausstellung.

Vernissage, 7. November, 16 Uhr, Stadtverwaltung, Haus I, 2. Etage

„Von der Friedlichen Revolution zur Deutschen Einheit“

Die Ausstellung erinnert an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst 1989, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den Weichenstellungen auf dem Weg zur Deutschen Einheit 1990. 20 Tafeln präsentieren prägnante Texte, über 100 zeithistorische Fotos und Dokumente sowie QR-Codes, die auf Zeitzeugeninterviews im Internet verlinken.

Die Vernissage wird gemeinsam von der Stadt Oranienburg und dem Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum veranstaltet. Schülerinnen und Schüler werden an diesem Tag durch die Ausstellung führen. Bürgermeister Alexander Laesicke und Schulleiter Dieter Starke eröffnen die Ausstellung. Die Ausstellung wurde zur Verfügung gestellt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Podiumsdiskussion, 9.November, 19 Uhr, Stadtbibliothek

„30 Jahre Mauerfall – Zeitzeugen aus unserer Region berichten“

Wie erlebten die Menschen hier vor Ort den Tag des Mauerfalls? Welche Erinnerung haben sie an diese Zeit? Das erfahren die Gäste der Podiumsdiskussion, bei der die neue Geschichtenbroschüre »Gestern – heute – morgen, Erinnerungen an den Mauerfall« vorgestellt wird. Mit dabei unter anderem: Dr. Christian Rössler , Hans-Joachim Laesicke, Jennifer Bernard, Suzy Bartelt, Volkmar Ernst und Maike Hansen. Bürgermeister Alexander Laesicke eröffnet den Abend, Bibliotheksleiter Daniel Fehlauer moderiert die Diskussion.

Das Büchlein ist unter Federführung des „Kunstraum Oranienwerk e.V.“ in Kooperation mit der Stadt Oranienburg entstanden. Mehr als 20 Frauen und Männer aus unserer Region reisen darin in ihrer Erinnerung noch einmal in die Vergangenheit und lassen einen der wichtigsten Tage in der jüngsten deutschen Geschichte Revue passieren. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter (03301) 600 8660 oder stadtbibliothek@oranienburg.de

Lesung, 11.11., 19 Uhr, Stadtbibliothek

Johannes Nichelmann „Nachwendekinder“

Johannes Nichelmann, preisgekrönter Radio-Journalist, liest aus seinem neuen Buch: „Nachwendekinder - Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen“.

Aus dem Inhalt: Lukas erfuhr erst vor kurzem durch den Anruf eines Unbekannten, dass sein Vater für das Regime spioniert hat. Maximilian fühlt sich wie ein Einwandererkind, dessen Herkunftsland seine Identität prägte, obwohl es nicht mehr existiert. Franziska ringt noch mit der Aufarbeitung der DDR-Geschichte in ihrer Familie. Dem blinden Fleck in der Geschichte vieler ostdeutscher Familien spürt Johannes Nichelmann in diesem Buch in vielen Begegnungen nach. Eintritt: 5 Euro, Karten sind in der Bibliothek an der Abendkasse erhältlich oder hier zu reservieren: (03301) 600 8660 oder stadtbibliothek@oranienburg.de

Von MAZonline

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