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Oranienburg 8. Mai: Kranzniederlegung auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof
Lokales Oberhavel Oranienburg 8. Mai: Kranzniederlegung auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof
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00:21 03.05.2019
Kranzniederlegung am 8. Mai 2018 am sowjetischen Ehrenfriedhof Oranienburg. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Vor 74 Jahren endete am 8. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg, an dem über 60 Staaten direkt oder indirekt beteiligt waren. Mit dem deutschen Angriff aus Polen begann am 1. September 1939 die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Am Ende blieben unmenschliches Leid und Millionen Tote zu beklagen. Zerstörte Familien, verlorene Heimat und vernichtete Kulturschätze weit über Europa hinaus waren die Folgen des Wahnsinns, der auf ewig mit Adolf Hitler und seinen Gefolgsleuten verbunden bleiben wird. Im Kriegsverlauf wurden viele junge Soldaten aus den verschiedensten Ländern auf die blutigen Schlachtfelder geschickt, um dem grausamsten und größten Krieg in der Geschichte der Menschheit ein Ende zu machen.

Zahlreiche Opfer bei der Roten Armee

Keine Armee hatte dabei so viele Opfer zu beklagen, wie die Rote Armee der ehemaligen Sowjetunion. Viele junge sowjetische Soldaten, die auch die Stadt Oranienburg vom Nazi-Terror befreiten, haben ihren Kampf für das Ende des Krieges mit dem Leben bezahlt und fanden auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof an der Bernauer Straße/Ecke Mathias-Thesen-Straße ihre letzte Ruhestätte.

Stadt Oranienburg lädt zum Gedenken

Auch in diesem Jahr möchte die Stadt Oranienburg ihrer am Mittwoch, 8. Mai um 17 Uhr gedenken. Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft der ehemaligen Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand, der Verfolgten des Naziregimes und des Verbandes der Antifaschisten (VVN/VdA) lädt der Bürgermeister der Stadt Oranienburg alle Oranienburgerinnen und Oranienburger ein, an der traditionellen Kranzniederlegung teilzunehmen.

Von MAZonline

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