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Oranienburg Benefizkonzert im Gotteshaus
Lokales Oberhavel Oranienburg Benefizkonzert im Gotteshaus
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18:13 24.01.2019
Die drei Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes, Ines Knospe, Argid Rutenberg und Jacqueline Werk. Quelle: privat
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Oranienburg

Nun steht fest, dass es auch dieses Jahr ein Benefizkonzert des Oberhavel Hospiz e. V. geben wird. „Wir haben am Mittwoch von Pfarrer Peter Krause die Zusage bekommen, dass wir die Kirche in Sachsenhausen nutzen können“, berichtete Ines Knospe am Donnerstag . Wie die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes sagte, finde das Konzert am 24. Mai um 19 Uhr statt.

Mitsingzentrale tritt auf

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„Wir freuen uns, dann den Berliner Chor Mitsingzentrale begrüßen zu dürfen“, so Ines Knospe. Die Sänger wollten eigentlich dieses Jahr eine schöpferische Pause einlegen, hätten aber dem Hospizdienst die Zusage gemacht, auftreten zu wollen. „Wir sind diesen tollen Interpreten, unter denen sich auch etliche Kinder befinden, für diese Bereitschaft sehr dankbar“, so Ines Knospe.

Die Nähe eines Mitmenschen erleben

Sie ist eine von drei Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes. Die Mitstreiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, schwerst kranken und sterbenden Menschen die verbleibende Lebenszeit so aushaltbar wie möglich zu machen. Sie sollen Tage erleben können, an denen sie die Nähe eines Mitmenschen erleben und genießen können. Tage, an denen sie Freude erleben und Wünsche erfüllt bekommen. „Wir sind die Ersten, die zu diesen Menschen fahren und Kontakt aufnehmen“, erläutert Ines Knospe. „Sei es bei ihnen zu Hause, in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus.“ Dann werde zum Beispiel geschaut, welcher ehrenamtliche Mitstreiter für eine Betreuung in Frage komme. „Wir wollen für die Menschen da und ihnen eine Stütze sein, damit sie jemanden haben, an den sie sich anlehnen können“, sagt Ines Knospe.

Angehörige werden beraten

Darüber hinaus berät das Team um die drei Koordinatorinnen Jacqueline Werk, Argid Rutenberg und Ines Knospe auch die Angehörigen. Diese seien oftmals verunsichert und wüssten nicht, wie sie sich richtig verhalten sollen. „Da geben wir gern Unterstützung und Beratung“, versichert Ines Knospe.

Von Bert Wittke

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