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Oranienburg Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Oberhavel festgestellt
Lokales Oberhavel Oranienburg Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Oberhavel festgestellt
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14:56 13.09.2019
Die betroffenen Bienenvölker im Sperrbezirk müssen von Amtstierärzten untersucht werden. Die Untersuchung ist kostenfrei. Quelle: Archivbild
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Oranienburg

In einem Bienenbestand in Oranienburg wurde am 5. September der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Zum Schutz gegen die besondere Gefährdung der Bienenbestände durch die Tierseuche wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer um den Standort des Ausbruchbetriebes festgelegt. Der Sperrbezirk hat folgende Begrenzungen:

Nördlich: Stadt Oranienburg: Tiergartenkanal

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Östlich: Stadt Oranienburg: Dr. Kurt-Schumacher-Straße, Havelstraße bis Brücke Schlossplatz, Havel

Südlich: Stadt Oranienburg: Annahofer Straße, Walther-Bothe-Straße

Westlich: Stadt Oranienburg: B96 bis Höhe Annahofer Straße

Keine Gefährdung für Verbraucher befürchtet

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt hat alle Bienenhalter in diesem Gebiet aufgefordert, ihm die Anzahl sowie Standorte ihrer Bienenvölker anzuzeigen. Die Bienenbestände im Sperrbezirk werden auf den Erreger der Amerikanischen Faulbrut geprüft. Die amtliche Untersuchung ist kostenfrei und erfolgt durch die amtlichen Tierärzte. Bis zur Aufhebung der Sperrmaßnahmen dürfen Bienenstöcke und Bienen nicht entfernt werden beziehungsweise in den Sperrbezirk verlegt werden. Ebenfalls untersagt sind Veranstaltungen mit Bienen, der Transport von Waben, Honig und weiterverarbeiteten Produkte aus dem Sperrbezirk heraus.

Eine Gefährdung von Verbrauchern durch den Verzehr von Honig ist nicht zu befürchten. Durch die Tierseuche sind insbesondere die Larvenstadien betroffen. Die Seuche kann daher zum Absterben von Bienenvölkern führen. Bienen können sich an der Amerikanischen Faulbrut anstecken, wenn sie mit infiziertem Honig in Berührung kommen.

Von MAZonline