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Oranienburg Anruf von der Kanzlerin: Uwe Feiler soll parlamentarischer Staatssekretär werden
Lokales Oberhavel Oranienburg Anruf von der Kanzlerin: Uwe Feiler soll parlamentarischer Staatssekretär werden
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19:21 28.11.2019
Der 54-jährige Uwe Feiler sitzt seit 2013 für die CDU im Deutschen Bundestag. Quelle: Marlies Schnaibel
Oberhavel

Uwe Feiler soll parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium werden. Da der CDU-Bundestagsabgeordnete seine Ernennungsurkunde aber voraussichtlich erst am kommenden Dienstag erhalten und dann auch seinen Amtseid leisten wird, trägt die Information noch inoffiziellen Charakter. „Ich habe mich sehr über diese Nachricht gefreut“, sagte Uwe Feiler am Donnerstag gegenüber der MAZ. Er sei am vergangenen Dienstag gerade in einer Besprechung gewesen, als ihn ein Anruf der Bundeskanzlerin erreichte. Angela Merkel habe ihn gefragt, ob er sich die Übernahme des Postens vorstellen könne. Er habe, so der 54-Jährige, großen Respekt vor dieser Aufgabe, sei aber gerne bereit, die Funktion zu übernehmen. Die Bundeskanzlerin habe ihn nach seiner bisherigen Tätigkeit gefragt und wissen wollen, ob er auch privat mit der Landwirtschaft zu tun habe. Er habe der Kanzlerin erzählt, dass seine Eltern 1991 als Wiedereinrichter den großelterlichen Hof in Spaatz (Kreis Havelland) übernommen haben. Inzwischen führe seine Frau Gabriele den Hof, wo unter anderem Spargel angebaut wird. Er helfe nach Kräften dabei.

Ständiger Dialog mit den Landwirten ist wichtig

„Ich stelle mich gern der Herausforderung“, unterstrich Uwe Feiler am Donnerstag. Er halte es für sehr wichtig, ständig im Dialog mit den Landwirten zu sein. Ihr Aufmarsch am vergangenen Dienstag am Brandenburger Tor sei sehr beeindruckend gewesen. „Ich benutzte eigentlich nicht gerne den Begriff Agrarwende“, sagt der CDU-Politiker. „Für mich ist das eher eine Modernisierung der Landwirtschaft.“ Aber die gehe eben nur gemeinsam, unter Einbeziehung der Landwirte.

Qualität hat ihren Preis

Klar sei, dass ein solche Modernisierung Geld koste. Zugleich forderte Uwe Feiler aber auch ein Umdenken der Verbraucherinnen und Verbraucher. Qualität habe ihren Preis und die Leute müssten bereit sein, dafür etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen und nicht immer nur billige Angebote fordern und danach greifen.

Von Bert Wittke

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