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Oranienburg Rechnersystem Ines soll für weniger Staus sorgen
Lokales Oberhavel Oranienburg Rechnersystem Ines soll für weniger Staus sorgen
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19:32 24.01.2019
Abends soll es sogar eine grüne Welle durch die Oranienburger Innenstadt geben – wenn man genau 50 km/h fährt. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Im Rahmen eines Pressegespräches zum Bauausschuss am Dienstag in Oranienburg berichtete Stefan Gebhard, Leiter des Tiefbauamtes, dass die Arbeiten an der Dropebrücke zeitlich im Soll liegen. Der genaue Plan befinde sich aktuell in Abstimmung, sei jedoch vom Wetter abhängig, so Gebhard, doch der Frost sei derzeit kein Hindernis.

Widerlager werden neu aufgebaut

Aktuell werden beide Widerlager, die den Übergang zwischen Brückenkonstruktion und Erddamm herstellen, wieder aufgebaut, die bis auf das Fundament zurückgebaut worden waren. Zudem werden die im Wasser stehenden Brückenpfeiler, die bereits bis zur Oberkante der Wasserfläche abgetragen wurden, durch Spundwände eingehaust, um auch die Pfeiler bis auf die Fundamente abtragen und erneuern zu können.

Parallele Kanalarbeiten in der Saarlandstraße

Parallel zu den Arbeiten an der Brücke, die im Herbst wiedereröffnet werden soll, finden in der Saarlandstraße auf Seite der Robert-Koch-Straße die nötigen Kanalarbeiten statt. Auch für die staugeplagten Autofahrer der Stadt hatte Baudezernent Frank Oltersdorf gute Nachrichten: Man habe das Rechnersystem „Ines“ scharf geschaltet, so der Fachmann.

Bedarfsgesteuerte Ampelschaltung

Das System ermögliche, die Ampeln in der Innenstadt, an der Trasse in Richtung Schlossbrücke durch Verkehrszählung besser nach Bedarf zu schalten. „Wir erhoffen uns durch die bedarfsgesteuerte Ampelschaltung, den Verkehr weiter zu verflüssigen“, so Tiefbauamtsleiter Stefan Gebhard.

Von Ulrike Gawande

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