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Oranienburg Badstraße ist wieder für den Verkehr frei
Lokales Oberhavel Oranienburg Badstraße ist wieder für den Verkehr frei
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16:05 29.08.2019
Bürgermeister Alexander Laesicke (l.) bei der Eröffnung der sanierten Badstraße. Quelle: Knut Hagedorn
Oranienburg

In Zeiten von langwierigen Bauprojekten, dessen Kosten in die Höhe schießen, zeigt sich das Bauprojekt in der Oranienburger Badstraße als positive Gegenerscheinung. Bereits zwei Monate vor dem eigentlichen Abgabetermin wurde die Badstraße am Donnerstagvormittag offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Baukosten blieben mit knapp 660 000 Euro auch im kalkulierten Rahmen. Zudem ist die Badstraße eine Art Vorzeigeprojekt, denn erstmals mussten die Anwohner nach einer Gesetzesänderung keine finanzielle Mitbeteiligung entrichten.

Straßenfest geplant

Seit dem 15. April war die Badstraße gesperrt, für die Anwohner das überraschend schnelle Ende einer nicht ganz so schönen Zeit. „Es war schon nicht einfach, nicht mit Auto an sein Haus zu kommen für einen längeren Zeitraum, aber großen Dank an die ausführende Baufirma Strabag, die auch vieles möglich gemacht hat und immer hilfsbereit war“, zeigt sich Melanie Später von der Bürgerinitiave zur Abschaffung der Straßenbeiträge zufrieden. „Das es am Ende so schnell ging, damit hätten wir auch nicht gerechnet. Durch diese Zeit sind wir als Nachbarn auch viel enger zusammengerückt und eine echte Gemeinschaft geworden“, freut sich Melanie Später, die auch in der Badstraße wohnt. Am 14. September wird es zur Feier der Straßeneinweihung dann auch ein Straßenfest geben, initiiert von den Anwohnern.

Sanierung der Badstraße ohne Zuschüsse der Anwohner finanziert

Große Freude herrscht bei den Anwohnern vor allem darüber, dass man erstmals keine Beiträge mehr leisten muss. Eine Gesetzesänderung im Frühjahr dieses Jahres macht es möglich. Die Badstraße in Oranienburg ist das erste Straßenbauprojekt, was diesen Passus enthält. „Ich freue mich für die Anwohner. Aber ich hätte mir stattdessen gewünscht, dass die Gelder für eine Kostenfreiheit der Kitas oder ähnliches verwendet werden“, zeigt sich Bürgermeister Alexander Laesicke ehrlich, da die bisher von den Anwohnern getragenen Zuschüsse nun das Land übernimmt.

Von Knut Hagedorn

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