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Oranienburg Beatboxer, flotte Reden, Kleider und Anzüge
Lokales Oberhavel Oranienburg Beatboxer, flotte Reden, Kleider und Anzüge
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00:24 08.05.2018
Steffi Michaelis (r.) und Priscilla Rusch. Quelle: Stefan Blumberg
Oranienburg

Sie ist die Expertin in Sachen Jugendfeiern in Oberhavel: Steffi Michaelis vom Jugend- und Sozialwerk (JuS). Seit 2003 organisiert sie selbstständig den Höhepunkt der Achtklässler in der Region (in den ersten Jahren noch für den Humanistischen Verband). Seit einigen Wochen wirkt Priscilla Rusch an ihrer Seite. Ab Sonnabend werden beide vier Wochen lang unter Strom stehen. In dem Zeitraum werden sie gemeinsam mit Künstlern, Rednern und Helfern 25 Feierstunden wuppen. Im Durchschnitt sind es an jedem Wochenende zwei Feierorte mit jeweils drei Durchgängen. „In Velten sind es mit 60 die meisten Teilnehmer“, sagt Steffi Michaelis, ansonsten liegen die Zahlen zwischen 20 und 36. 10, 12 und 14 Uhr sind die Anfangszeiten. Akkordarbeit. Außenstehende werden von dem Stress aber nichts mitbekommen. „Wir streben an,  dass alles glatt läuft. Die Jugendlichen sollen an dem Tag nur glücklich sein“, so Priscilla Rusch.

Feste Stätte in Oranienburg

Der Anfang der diesjährigen Jugendfeier-Saison wird in Oranienburg gemacht. Seit einem Jahr ist das Mosaik-Gymnasium Oberhavel in der Liebigstraße 34 fester Veranstaltungsort für die Kreisstadt. Nachdem der Austragungsort in den Jahren wechselte (unter anderem der Pharmasaal), hat das Team mit der Sporthalle des Gymnasiums seit 2017 einen festen und eigenen Veranstaltungsort. Im Gymnasium werden am Sonnabend die ersten herausgeputzten Mädchen und Jungen ab 10 Uhr auf die Bühne gebeten. Zeitgleich werden im Oberstufenzentrum I in Zehdenick andere Jugendliche in der Feierstunde in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Die drei weiteren Feierorte sind die Ofenstadthalle Velten, das Stadtklubhaus Hennigsdorf und das Bürgerhaus Löwenberg.

Projekte als Vorbereitung

Mehr als 800 Schüler werden in den nächsten Wochen ihre Jugendfeiern absolvieren. Für die beiden Veranstalterinnen ist das der Höhepunkt der gemeinsamen Zusammenarbeit – für die jungen Erwachsenen auch. Denn bereits seit Wochen und Monaten haben die Jugendlichen aufgrund der zwölf angebotenen Projekte direkt und indirekt Kontakt mit dem Jugend- und Sozialwerk. „Wir wollen Werte wie Toleranz, Selbstbestimmung, Verantwortung und Solidarität vermitteln“, sagt Steffi Michaelis. „Sicher durchs Netz“, „Wir machen Musik“, „Selbstschutz für Mädchen“, „Beats und Bowling“, Sucht und Drogen“ oder „Tanzkurs in Velten“ waren einige Angebote, bei denen man mitmachen konnte; wahlweise auch an mehreren Projekten. Die Jugendfeier soll der i-Punkt auf die Vorbereitungsphase werden. „Wir arbeiten seit Jahren mit festen Partnern zusammen“, so Steffi Michaelis. Die stellen sich zum Teil auf den feierlichen Anlass ein, schreiben Texte ihrer Lieder um und bringen auch andere Ideen ein.

Ein Fest für alle Generationen

„Die Redner , die wir engagieren, sind mit Spaß bei der Sache. Es sind frische, jugendliche Feiern, die die Jugendlichen erleben werden. Und sie sind aber auch für die Eltern und Großeltern gemacht, auch wenn die Jugendlichen im Mittelpunkt stehen“, sagt Steffi Michaelis. Und Priscilla Rusch bekräftigt die Bemühungen bei der Organisation: „Es soll alles perfekt sein. Die Jugendlichen haben ja nur einmal in ihrem Leben eine Jugendfeier.“

Von Stefan Blumberg

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