Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oranienburg Bombenfundstellen Treidelweg: Kleingartenanlage bleibt vorerst noch gesperrt
Lokales Oberhavel Oranienburg Bombenfundstellen Treidelweg: Kleingartenanlage bleibt vorerst noch gesperrt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:17 25.07.2019
Eine der beiden Stellen, an denen am 18. Juli eine Bombe aus dem Boden geholt worden ist. Quelle: ENRICO KUGLER
Oranienburg

Nach der Entschärfung zweier Großbomben am Treidelweg in Oranienburg am 18. Juli 2019 hofften die Pächter der nahegelegenen Kleingartenanlage, schnell zurück in ihre Gärten zu können. Leider wird dies zunächst nicht möglich sein, teilt das Oranienburger Ordnungsamt mit.

Zuerst müssen die zwei Räumstellen aufwendig zurückgebaut werden. Dazu zählen insbesondere die Verfüllung der Spundwandkästen und der Abbau der Grundwasserabsenkungsanlage. Diese Arbeiten werden bis mindestens 9. August 2019 andauern. Danach sind noch die Spundbohlen zu ziehen. Ob dies zeitnah und direkt im Anschluss geschehen kann, ist noch nicht sicher. Sollte es nicht möglich sein, die Arbeiten im Anschluss durchzuführen, muss sich auch die Sperrung nochmals verlängern.

„Die Stadt Oranienburg bedauert diese weitere Sperrung, hält jedoch nach Abwägung mit der Sicherheit von Dritten diese Maßnahme für notwendig“, teilt Sprecherin Stefanie Steinicke-Kreutzer mit.

Von MAZonline

Ein 29-Jähriger, gegen den nach einem Fluchtversuch Haftbefehl erlassen wurde, ein teurer Rasentraktor, den Unbekannte in Zehlendorf gestohlen haben und ein handfester Streit zwischen zwei 39-jährigen Lebenspartnern in Oranienburg – diese und weitere Meldungen der Polizei in Oberhavel lesen Sie im Polizeibericht vom 24. Juli.

24.07.2019

Neues vom Gnadenhof aus Wensickendorf: Die Frist der Nutzungsuntersagung wurde von Ende August auf Ende November verschoben. Die Tierschützer haben inzwischen das Bauleitverfahren in Auftrag gegeben und sammeln nun Spenden. Denn dessen Erstellung verursacht Kosten in fünfstelliger Höhe.

24.07.2019

Jahrelang haben die Oranienburger um mehr Unterstützung bei der Beseitigung von Kampfmitteln gekämpft. Nun beginnt eine dreijährige Probephase, in der in Oranienburg mehr Personal nach Bomben sucht und mehr Geld zur Verfügung gestellt wird.

24.07.2019