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Oranienburg Bombenverdacht: Oder-Havel-Kanal wird erneut gesperrt – Entschärfung am 18. Juli
Lokales Oberhavel Oranienburg Bombenverdacht: Oder-Havel-Kanal wird erneut gesperrt – Entschärfung am 18. Juli
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13:08 06.06.2019
Im Treidelweg in Oranienburg besteht Bombenverdacht. Quelle: Marco Paetzel
Oranienburg

Nicht nur in der Lehnitzstraße 73 in Oranienburg befinden sich zwei Bombenverdachtspunkte, sondern auch auf einem Grundstück am Treidelweg, südlich der Straßenbrücke nach Lehnitz. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) stuft die Gefahr, dass es sich um zwei 500-Kilogramm-Bomben handeln könnte, als sehr hoch ein – auch weil in dem Umfeld schon mehrfach Bomben mit chemischem Langzeitzünder geborgen werden mussten.

Entschärfung für 18. Juli geplant

Die vorbereitenden Arbeiten zur Freilegung der beiden metallischen Gegenstände verlaufen planmäßig. Nach jetzigem Stand wird für Mittwoch, 17. Juli, die Aussage erwartet, ob es sich – wie vermutet – um zwei Bomben handelt. Sollten es tatsächlich zwei Bomben sein, würden die notwendigen Entschärfungen am Donnerstag, 18. Juli, erfolgen. Weitere Informationen zum möglichen Sperrkreis oder Anlaufstellen, so die Stadtverwaltung, folgen.

Sperrzeiten für Oder-Havel-Kanal

Aus Sicherheitsgründen muss der Oder-Havel-Kanal im Bereich der beiden Bombenverdachtspunkte an folgenden Tagen erneut voll gesperrt werden, da dann vor Ort die Brunnenbauarbeiten laufen: Freitag, 7. Juni, und Freitag, 14. Juni, jeweils von 7 bis 17 Uhr; Sonnabend, 15. Juni, von 7 Uhr bis 15 Uhr.

Von diesen drei Tagen abgesehen ist die Schifffahrt in dem betroffenen Bereich aber zu folgenden Zeiten möglich: Montag bis Donnerstag vor 7 und nach 17 Uhr und Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen ganztags.

Durchfahrt unter gewissen Voraussetzungen gestattet

Weiterhin gilt, dass die Durchfahrt ausschließlich motorisierten Schiffen und nur mit reduzierter Geschwindigkeit (6 km/h) gestattet ist. Alle Personen haben sich unter Deck aufzuhalten. Muskelbetriebenen Kleinfahrzeugen (unter anderem Kanus, Kajaks, Ruderboote) und Kleinfahrzeugen ohne Aufbauten (unter anderem Angelkähne mit Außenbordern) ist es weiterhin untersagt, den Kanal an der Gefahrenstelle zu passieren.

Von MAZonline

Die Oranienburger sollten sich auf die nächste Bombenentschärfung einstellen. Wenn sich die beiden Gegenstände als Blindgänger herausstellen, wird der kommende Donnerstag, 13. Juni, ein Großkampftag sein.

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