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Oranienburg Die Bagger sind da: Die historische Wände der „Alten Fleische“ bleiben stehen
Lokales Oberhavel Oranienburg Die Bagger sind da: Die historische Wände der „Alten Fleische“ bleiben stehen
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17:17 15.01.2020
So sind die Pläne für das Gebiet rund um die „Alte Fleischerei“ in Oranienburg. Quelle: Volksbau 2018
Oranienburg

Die Bagger rollen an: In der Oranienburger Rungestraße entstehen 46 familienfreundliche Wohnungen und ein naturnah begrünter und für alle Bewohner nutzbarer Gartenhof – so steht es auf der Homepage der Volksbau 2018 GmbH. Auf dem Areal, auf dem einst Oranienburger Jugendliche in der „Alten Fleischerei“ tanzten und feierten, wird nun kräftig gewerkelt. „Die Baugenehmigung ist durch. Wir fangen an zu bauen“, bestätigt Andreas Stahl, Geschäftsführer der Volksbau. Das Bauprojekt „Wohnen für Alle“ stelle mit einem ausgewogenen Wohnungsmix Wohnraum für verschiedene Lebenssituationen zur Verfügung. Klassische Familien, Alleinerziehende und Senioren werden in der Rungestraße ein zu Hause finden.

Oranienburg: Die Reste der Quelle: Robert Roeske

Die beiden historischen Wände der „Alten Fleischerei“ bleiben erhalten. Das bestätigte Andreas Stahl erneut. „Die Wände werden die vordere Fassade eines Gebäudes.“ Was dort reinkommt, stehe noch nicht fest. „Da gibt es derzeit intensive Gespräche“, so Stahl. Eine Variante besagt, dass die Immobilie als jüdisches Gemeindezentrum genutzt werden könne. Das Gebäude wäre ein idealer Versammlungsraum in Verbindung mit dem Nachbarhaus eine gut denkbare Variante. „Eine gute Möglichkeit“, meinte auch Elena Miropolskaja, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, bei einem Vor-Ort-Termin im März.

Gespräche über die Nutzung laufen

Vorschlag zwei beinhaltet die Integration einer Kita mit Gartennutzung und Infotafeln. Im Obergeschoss wäre eine Büronutzung möglich. Ein Betreiber aus Berlin habe bereits Interesse bekundet. In einer Kita wäre Platz für 28 Kinder. Konkretes gebe es da aber noch nicht, unterstreicht Stahl.

Geplant ist eine viergeschossige Blockrandbebauung zum Mühlenfeld hin, um den Lärm der Bahnlinie abzuschirmen. Zur Runge- und zur Liebigstraße ist eine aufgelockerte, dreigeschossige Bebauung vorgesehen. Mit einer Gesamtwohnfläche von 4200 Quadratmetern entstehen 15 kompakte Drei-Raumwohnungen, 30 Vier-Raumwohnungen und fünf Wohnungen mit fünf Zimmern, die sich nicht nur für Familien, sondern auch für innovative Wohnmodelle eignen. Da durch Fahrstühle alle Wohnungen barrierefrei erreichbar sind, eignen sie sich auch als Senioren-Wohngemeinschaften oder integrative Wohnungen.

Die Wohnflächen bewegen sich zwischen 65 und 120 Quadratmetern

Die Wohnflächen bewegen sich zwischen 65 und 120 Quadratmetern. Im Erdgeschoss verfügen die Wohnungen entweder über einen privaten Vorgarten oder eine Terrasse, in den Obergeschossen gehört zu jeder Wohnung ein Balkon zum Innenhof. Ein grüner Gartenhof ist zentrales, gemeinschaftsbildendes Element für alle Bewohner. In den nächsten Monaten soll der Grundsteinlegung stattfinden.

Von Sebastian Morgner

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