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Oranienburg Drei Varianten für Alte Fleischerei
Lokales Oberhavel Oranienburg Drei Varianten für Alte Fleischerei
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18:51 15.03.2019
Henning Schluß (links) begrüßte am Abend den Architekten Andreas Stahl. Quelle: FOTO: Robert Roeske
Oranienburg

Die beiden historischen Wände der Alten Fleischerei in Oranienburg bleiben vorerst stehen. Das sagte Andreas Stahl von der Volksbau 2018 am Freitagabend bei einem Vor-Ort-Termin in der Oranienburger Rungestraße. „Das ist die Minimalvariante, die wir vorschlagen.“ Und es ist eine von drei Varianten, die das Unternehmen in den Raum stellte.

Kita und Jüdisches Gemeindezentrum dabei

Jene Minimalvariante sieht vor, dass die beiden Wände auf Kosten des Investors stabilisiert werden und alles andere drumherum verschwindet. Der Innenhof könne genutzt werden, der Platz zur Rungestraße könnte ein Ort der Erinnerung sein, da das Gebäude ein Zeugnis jüdischen Lebens in Oranienburg ist. Vorschlag 2 beinhaltet die Integration einer Kita mit Gartennutzung und Infotafeln. Im Obergeschoss wäre eine Büronutzung möglich. Ein Betreiber aus Berlin habe bereits Interesse bekundet. In einer Kita wäre Platz für 28 Kinder. Und Variante 3 besagt, dass die Immobilie als jüdisches Gemeindezentrum genutzt werden könne. Das Gebäude wäre ein idealer Versammlungsraum; in Verbindung mit dem Nachbarhaus wäre auch diese Variante gut denkbar. Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Elena Miropolskaja: „Eine gute Möglichkeit.“ Der Oranienburger Henning Schluß, der zu diesem Termin eingeladen hatte, könnte sich in der Verbindung mit der Lebenshilfe auch den Betrieb eines Cafés vorstellen.

Keine zusätzlichen Kosten verursachen

Die Volksbau 2018 baut 50 Wohnungen auf dem Areal. Andreas Stahl sagt: „Wir sind für alles offen. Nur: Es dürfen für uns keine zusätzlichen Kosten entstehen. Und es darf keinen Zeitverzug geben.“ Damit die Arbeiten an Runge- und Liebigstraße sowie Mühlenfeld so schnell wie möglich losgehen können, wird der Bauantrag eingereicht.

Von Stefan Blumberg

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