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Oranienburg Emotionen, Wille und Simon Herold
Lokales Oberhavel Oranienburg Emotionen, Wille und Simon Herold
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13:16 31.03.2019
Simon Herold (r.) zeigte am Sonnabend eine bärenstarke Vorstellung und war Fels in der Oranienburger Deckung. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Es läuft für die Drittliga-Handballer des Oranienburger HC. Dank eines verdienten 25:22 (14:11)-Heimerfolges gegen die Bundesliga-Reserve der SG Flensburg-Handewitt landeten die Schützlinge von Trainer Christian Pahl den dritten Sieg in Folge und kletterten anhand der zeitgleichen Niederlage des TSV Burgdorf II in Braunschweig auf Rang fünf im Klassement.

Christian Pahl hatte im Vorfeld der Partie anhand diverser verletzungsbedingter Ausfälle die eigenen Fans in der MBS-Arena beschworen und die Kulisse hielt Wort. Die knapp 800 Zuschauer machten ordentlich Stimmung, vor allem immer wieder angeheizt durch eine starke Performance von Heimkeeper Simon Herold, der einen Sahnetag erwischte. Im Vorfeld hatte Pahl vor der abstiegsgefährdeten Bundesliga-Reserve aus dem hohen Norden eindringlich gewarnt und die mit vielen jungen, talentierten Spielern gespickte Gästeauswahl zeigte schnell warum. In der Anfangsphase versuchten die Flensburger mit temporeichen Handball den OHC zu beeindrucken, was jedoch nur teilweise gelang. Zwar führten die Gäste nach sechs Minuten mit 3:2, das sollte jedoch die einzige Führung der Flensburger bleiben.

Herold im OHC-Kasten brachte die Heimmannschaft früh auf Kurs, nach zwölf Minuten führte man erstmals mit vier vor (7:3). „Wir waren nicht wirklich im Spiel, liefen schnell einem Rückstand hinterher. Ich glaube, wir hätten bis Weihnachten spielen können, wir wären nicht mehr rangekommen“, zeigte sich Gästetrainer Michael Jacobsen auf der abschließenden Pressekonferenz bedient. Dass die Gastgeber allerdings zur Halbzeit „nur“ mit drei Toren führten (14:11), lag auch am starken Gästekeeper Johannes Haymo Jepsen, der ebenfalls mehrfach klasse parierte.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Hausherren tonangebend und verteidigten die Führung, angetrieben von Herold, der die MBS-Arena durch seine Paraden mehrfach zum Kochen brachte. Allerdings verpasste es die Offensive, die Führung deutlicher auszubauen, immer wieder wurden leichte Bälle hergegeben. „Wir waren teilweise zu hektisch und einfach nicht clever. Flensburg hat zeitweise nur von unseren Fehlern gelebt“, mahnte auch OHC-Kapitän Robin Manderscheid an. Dennoch geriet der verdiente Heimsieg nicht mehr in Gefahr, auch wenn die Heimmannschaft vor allem in den abschließenden Minuten kaum noch traf (kein Treffer zwischen der 52. und 59. Minute). „Simon hat super gehalten heute, dazu haben wir klasse in der Abwehr gearbeitet. Ein Schlüssel war vor allem, Niles Versteijnen komplett aus dem Spiel zu nehmen. Er ist einer der besten Außen der Liga“, zeigte sich Pahl zufrieden, hatte jedoch auch noch kritische Worte für sein Team.

„Die letzten Minuten waren vogelwild, viel zu viele einfache Fehler. Daher sind wir sehr glücklich, dennoch die zwei Punkte eingefahren zu haben, die wir uns durch viele Emotionen und großen Willen verdient haben.“ Der OHC springt durch den Sieg auf Rang fünf, die SG rutscht dagegen auf den vorletzten Platz ab.

Von Knut Hagedorn

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