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Oranienburg Erstes Jahr in Oranienburg: Viele Themen, kurze Nächte, heftige Themen
Lokales Oberhavel Oranienburg Erstes Jahr in Oranienburg: Viele Themen, kurze Nächte, heftige Themen
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16:35 11.01.2019
Stefanie Rose leitet das Dezernat Bürgerdienste. Dazu gehören das Ordnungsamt sowie das Amt für Bildung und Soziales. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Sie ist jetzt, im Januar 2019, gut zehn Monate im Amt: Stefanie Rose, Dezernentin für Bürgerdienste. „Es war bis jetzt eine spannende, herausfordernde Zeit. Das Themenspektrum war mir bekannt. Aber es ist eine Menge mehr, als es vorauszusehen war“, sagt die 35-Jährige mit einem Blick auf die ersten zehn Monate in der Oranienburger Stadtverwaltung. Kampfmittelbeseitigungsdienst, Kitaplätze, Schulen, Ordnungsangelegenheiten – die Arbeit sei vielfältig. „Aber wir haben Mitarbeiter, die schon lange hier sind und mir bestens helfen“, sagt Stefanie Rose. Ich fühle mich angenommen und angekommen.“

Kurze Nächte kommen vor

Schlaflose Nächte habe sie bisher nicht gehabt, aber kurze, gibt sie zu. Themen, die diese verursachten, waren die neu zu fassende Kitasatzung, die in ihrer Anfangszeit behandelt wurde, und auch die Fortschreibung der sozialen Infrastruktur. „Heftige Themen“, sagte sie am Donnerstag beim Pressefrühstück zum Jahresbeginn. Die Nachfrage nach Kitaplätzen in Oranienburg sei groß. „Wir können die Kinder immer noch aufnehmen, aber es wird nicht jedes Kind in die Wunschkita der Eltern gehen können.“ Engpässe gebe es auch bei den Schulen. In Friedrichsthal, wo die Stadt neu bauen wird, muss vorübergehend mit einer Container-Variante gearbeitet werden. In Lehnitz (hier kommt ein Anbau) wird die Zweizügigkeit eingeführt. „Da schaffen wir zum einen Kapazitäten im Haus“, so Stefanie Rose. „Zum anderen werden wir Räumlichkeiten im benachbarten Friedrich-Wolf-Haus nutzen.“ Auf anderen Feldern wie Kampfmittelbeseitigung oder Ordnungsangelegenheiten gebe es wenige Komplimente, habe sie festgestellt.

Zuvor Erfahrungen als Wahlkreisbüroleiterin gesammelt

Stefanie Rose ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Leegebruch. Sie leitete das Wahlkreisbüro der Landtagsabgeordneten Gerrit Große und das Bundestagsbüro von Kirsten Tackmann (beide Linke).

Von Stefan Blumberg

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