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Oranienburg FSV Oberhavel zieht aus
Lokales Oberhavel Oranienburg FSV Oberhavel zieht aus
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22:18 18.12.2018
Hier kam der Familiensportverein Oberhavel in den letzten sieben Jahren unter. Quelle: Stefan Blumberg
Oranienburg

Der Lkw wird am 27. Dezember 2018 vorfahren. „Dann räumen wir aus. Das war es dann“, sagt der Vorsitzende des Familiensportvereins Oberhavel, Jens-Uwe Grande. 260 Kinder und Erwachsene würden dann auf der Straße stehen und vom Verein nicht mehr betreut werden können, so der Vereins-Chef. Das wäre das vorerst letzte Kapitel in der Ausein­andersetzung des Vereins mit der Stadt Oranienburg. Der Standort im Lindenring, in dem insbesondere Tänzer und Gesundheitssportler ihre Übungsstunden absolvierten, falle damit weg, auch eine Stelle einer studentischen Kraft. „Wenn die Stadt so mit dem Ehrenamt umgeht, weiß ich auch nicht mehr weiter“, so Jens-Uwe Grande am Dienstagnachmittag.

Desolate Situation beanstandet

Seit sieben Jahren kommt der Verein im Lindenring 21 a unter, Sporträume und die Geschäftsstelle wurden dort eingerichtet. Der Verein hatte schon vor längerer Zeit auf die desolate Situation der Immobilie im Lindenring (unter anderem marode Elektrik) aufmerksam gemacht und Unterstützung von der Stadt gefordert. Die Idealvariante: Ausbau des von der Stadt gemieteten Gebäudes. Der Verein hatte dafür bereits Ideen und eine vermeintliche Fördermittelzusage in Höhe von 150 000 Euro vorgelegt. Recherchen der Stadt ergaben, dass der Verein die Grundlagen für eine Förderung nicht geschaffen habe. Zudem sorgten scharfe Äußerungen dafür, dass sich das Verhältnis zwischen Stadtverwaltung und Verein noch mehr abkühlte und die Verwaltung ein Gespräch mit dem Vorstand ablehnte.

„Verein bat um Vertragsauflösung“

Auch der Hilfeschrei bei Stadtverordneten brachte keine Änderung der Situation. In der Zwischenzeit haben Verein und Stadtverwaltung einvernehmlich eine Aufhebungsvereinbarung unterschrieben, so dass das Mietverhältnis für die Immobilie im Lindenring am 31. Dezember 2018 endet. „Der Verein bat um Vertragsauflösung, dem sind wir gefolgt“, sagt Heidrun Gassan, Amtsleiterin Grundstücks- und Gebäudewirtschaft in der Stadtverwaltung. „Wir werden Anfang des Jahres die Übergabe des Gebäudes vornehmen.“

Die Stadt habe angeboten, dass die Tanzgruppe, die im Januar einen großen Auftritt habe, sich in einer Einrichtung der Stadt darauf vorbereiten könne. Für alle anderen gebe es laut Jens-Uwe Grande keine Alternative.

Von Stefan Blumberg

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