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Oranienburg Dieser Feuerwehrmann hat das Kommando am Einsatzort
Lokales Oberhavel Oranienburg Dieser Feuerwehrmann hat das Kommando am Einsatzort
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12:02 17.01.2020
Langeweile ist für Jens Pamperin ein Fremdwort. Quelle: privat
Oranienburg

Hans Dampf in allen Gassen“, so würde man Jens Pamperin aus Friedrichsthal umgangssprachlich wohl am ehesten beschreiben. Der 36-Jährige ist nicht nur Ortsvorsteher des Oranienburger Ortsteils Friedrichsthal (Oberhavel), er bekleidet dazu auch noch das Amt des stellvertretenden Stadtbrandmeisters. Hinter ihm und den Oranienburger Einsatzkräften liegen anstrengende und lange Tage und Nächte.

Kräftezehrende Einsätze

Zuerst mussten die Kameraden am vergangenen Sonntag in den Freiheitsweg nach Friedrichsthal ausrücken. Dort stand ein Einfamilienhaus in Vollbrand, Jens Pamperin fungierte vor Ort als Einsatzleiter. Am Donnerstagabend dann der nächste Großeinsatz. In der Bernauer Straße wurde ein Übelkeit erregender Geruch gemeldet,vermutlich ausgelöst durch Buttersäure. Auch hier war der Familienvater in seiner Funktion als diensthabender Stadtbrandmeister als Einsatzleiter tätig. „Ich glaube ich spreche für alle Kameraden wenn ich sage, dass uns eine Pause jetzt ganz gut tun würde“, sagte er gegenüber der MAZ.

Familie und Mitarbeiter halten ihm den Rücken frei

Seit nunmehr zehn Jahren bekleidet er die Funktion als Stellvertreter, dazu kommt noch die stellvertretende Wehrführung der Ortsfeuerwehr Friedrichsthal. 23 Jahre lang engagiert sich Pamperin nun für die Feuerwehr. „All diese Ämter und Funktionen wären als Angestellter gar nicht möglich“, befindet der Selbstständige für automatische Bewässerungsanlagen. „Umso froher bin ich, dass ich drei tolle Mitarbeiter habe, die mir für meine Aufgaben den nötigen Freiraum verschaffen und mir den Rücken frei halten.“

Ortsvorsteher, stellvertretender Stadtbrandmeister und Wehrführer, Familienvater und Feuerwehrmann – Jens Pamperin ist vielseitig unterwegs. Quelle: Andrea Kathert

Auch die Familie ist ein wichtiger Rückhalt für den 36-Jährigen. „Wenn der Funkmeldeempfänger Alarm schlägt kann ich mich immer auf meine Eltern oder meine Schwestern verlassen, die sich dann um die Kinder kümmern, wenn meine Frau auch auf der Arbeit ist.“ Das Familienleben managen der viel beschäftigte Friedrichsthaler und seine Frau gemeinsam. „Je nachdem wie es unsere beruflichen Bedürfnisse erfordern“, sagt er.

Jens Pamperin und Anna Frank präsentieren die Einsatzbekleidung der Feuerwehr. Quelle: privat

Auch für ihn als erfahrenen Feuerwehrmann sind zwei Einsätze in dieser Größenordnung in so kurzer Zeit sehr ungewöhnlich. „Das sind schon sehr kräftezehrende Ereignisse“, befindet er. Missen möchte er den für ihn positiven Stress trotzdem nicht, „auch wenn keine Zeit mehr für ein Hobby bleibt“. Auf das Jahr gerechnet ist es etwa eine Stunde täglich, die Jens Pamperin für die Feuerwehr aufwendet. „Da sind die Zeiten für Einsätze aber noch nicht eingerechnet.“ Bis Montagfrüh hat der 36-jährige Familienvater noch Bereitschaft als Stadtbrandmeister. „Ich hoffe dass die Einsatzkräfte nun erstmal von Einsätzen verschont bleiben.“

Von Stefanie Fechner

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