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Oranienburg Forderungen für einen besseren Radverkehr
Lokales Oberhavel Oranienburg Forderungen für einen besseren Radverkehr
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15:01 06.06.2019
Für einen besseren Radverkehr setzt sich die Arbeitsgemeinschaft ein. Quelle: Joachim Wilisch
Oranienburg

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg (AGFK Brandenburg) übergab der Brandenburger Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, am Donnerstag einen Forderungskatalog. Danach soll der Radwegebedarfsplan an Bundes- und Landesstraßen schneller umgesetzt und die erforderlichen Finanzmittel bereitgestellt werden. Die Radverkehrsstrategie 2030 als „Radverkehrsplan Brandenburg“ solle fortgeschrieben und die Zuständigkeit der Planung und Baulastträgerschaft von Radschnellverbindungen beziehungsweise überörtlichen Radwegen beim Land Brandenburg angesiedelt werden.

Fahrrad ist Verkehrsmittel der Zukunft

„Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der Zukunft für alle Wege im Ort und auf längeren Strecken in Verbindung mit Bahn und Bus“, so Annett Jura, Vorsitzende der AGFK Brandenburg und Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg. Die AGFK ist ein Zusammenschluss von derzeit 18 Brandenburger Städten und Landkreisen mit insgesamt rund 1,2 Millionen Einwohnern; diese bekennen sich durch ihre Mitgliedschaft in der AGFK Brandenburg klar zu einer klimaneutralen Verkehrsentwicklung. Damit wird rund die Hälfte aller Einwohner des Landes Brandenburg durch die AGFK Brandenburg vertreten. Die Stadt Oranienburg gehört zu dem Zusammenschluss.

Nachbesserungen sind nötig

Die AGFK Brandenburg begrüßt die Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030 und die darin genannten Ziele. In ihrem Positionspapier vom August 2016 hat sie jedoch deutlich gemacht, dass Nachbesserungsbedarf in Bezug auf die Stärkung des Radverkehrs besteht. Die im November 2017 vom Brandenburger Kabinett beschlossene Radverkehrsstrategie 2030 ist aus Sicht der AGFK Brandenburg das richtige Signal, den Radverkehr im Land Brandenburg attraktiver gestalten und besser fördern zu wollen. Ein wichtiger Partner zur Steigerung des Radverkehrsanteils und der Umsetzung der Infrastrukturmaßnahmen sind die Brandenburger Kommunen. Sie sorgen für ein fahrradfreundliches Klima vor Ort. Zur effektiven Steigerung des Radverkehrsanteils bedarf es der finanziellen Unterstützung der Kommunen durch das Land Brandenburg.

Von MAZonline

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