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Oranienburg Großer Polizeitag: Überschlag im Simulator
Lokales Oberhavel Oranienburg Großer Polizeitag: Überschlag im Simulator
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17:47 29.09.2019
Familie Wesener mit Louis (5) und Revierpolizist Falk Steinert aus Sachsenhausen Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Am Sonnabendmittag wurde es laut über dem Oranienburger Schlossplatz (Oberhavel), als der Polizeihubschrauber „Adebar“ auf dem Sportplatz hinter dem Schloss landete. Er war ein Highlight des Blaulichttages, welches unter dem Motto „Rund um ihre Sicherheit“ ein breites Programm bot.

Für die Polizeidirektion Nord war es bereits der sechste Tag der offenen Tür. Und wieder wurde interessierten Besuchern viel geboten. Freunde der amerikanischen Polizei kamen vor dem Eingang zum Schlosspark auf ihre Kosten. Etwa 15 Fahrzeuge in allen Größen und verschiedenen Altersklassen wurden dort vom Verein „EPCU“ ausgestellt.

Marika (7) auf der Spurensuche nach Fingerabdrücken mit Komissar André Neumann. Quelle: Robert Roeske

Spürnasen zeigen ihr Können

Hinter dem Schloss nahe des Sportplatzes hatten sich die Diensthundeführer mit ihren Spürnasen postiert. Um 12 und um 14 Uhr gab es Vorführungen zu bestaunen, in denen die in verschiedenen Spezialgebieten ausgebildeten Hunde ihr Können zeigten. „Etwa ein dreiviertel Jahr dauert die duale Ausbildung des Hundes“, erklärt Hauptmeister Puls aus Perleberg. „Erst wird der Hund zum Schutzhund ausgebildet, danach wird er in seinem Spezialgebiet trainiert“.

Freunde des Blaulichts kamen am Sonnabend rund um das Oranienburger Schloss auf ihre Kosten. Von 10 bis 16 Uhr präsentierte sich eine Vielzahl an Blaulichtorganisationen. An vielen Stationen boten sich Einblicke in die vielschichtigen Aufgaben der einzelnen Organisationen.

Wer mutig genug war, konnte das Verhalten im Falle eines Überschlags mit dem Fahrzeug in einem Simulator trainieren, was sich als durchaus schwierig herausstellte. Unter Leitung von zwei fachkundigen Beamten bekamen Mutige jeden Handgriff und jede Bewegung erklärt, die einem im Notfall das Leben retten können. Nach der Theorie folgte die Praxis. Das Fahrzeug wurde auf den Kopf gedreht, unter Anleitung der Polizisten befreiten sich die Probanden dann selbstständig aus dem Auto.

Auch die Wasserwacht war mit einem Stand vertreten. Quelle: Robert Roeske

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk führen Technik vor

Neben der Polizei waren auch die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und der Katastrophenschutz vertreten. Dort konnten sich interessierte Bürger über die umfangreiche Technik informieren und zahlreichen Vorführungen beiwohnen.

Der Polizeihubschrauber „Adebar“ war einer der Publikumsmagneten. Quelle: Robert Roeske

Gut besucht waren auch die Stände der Notfallseelsorge und des Einsatznachsorgeteams (ENT) auf dem Schlossplatz. Während sich die Notfallseelsorge vorrangig um Menschen in psychischen Ausnahmesituationen kümmert, ist das ENT nach belastenden Einsätzen für die Einsatzkräfte da. Auch das Präventionsteam der Polizei war wieder vor Ort und bot die Möglichkeit, Fahrräder und andere Gegenstände codieren zu lassen. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Landespolizeiorchester.

Von Stefanie Fechner

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