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Oranienburg Grüne stellen sich neu auf
Lokales Oberhavel Oranienburg Grüne stellen sich neu auf
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14:02 11.10.2018
Elisabeth Mandl-Behnke und Heiner Klemp. Quelle: FOTO: Stefan Blumberg
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Oranienburg

Die Oranienburger Grünen sind emsig dabei, Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 zu gewinnen. „Wir sind gut im Rennen, haben aktuell 16 Personen, die bereit sind, für das Stadtparlament zu kandidieren. Das sind mehr als vor fünf Jahren, als wir 13 hatten“, sagt Heiner Klemp vom Ortsverband Oranienburg und Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtparlament. Er wird genau wie die beiden anderen Fraktionsmitglieder Thomas Hebestreit und Jörg Roitsch abermals bereit sein, sich aufstellen zu lassen. Über weitere Personalien wollte sich Co-Sprecherin Elisabeth Mandl-Behnke und Heiner Klemp beim Pressegespräch am Donnerstag nicht äußern. Es seien bekannte Gesichter dabei, auch welche, die nicht der Partei angehören. „Wir wollen möglichst viele Kandidaten haben, denn wir rechnen uns etwas aus bei der Kommunalwahl. Deshalb brauchen wir auch mehr Kandidaten“, so Elisabeth Mandl-Behnke; auch deshalb, weil das Parlament aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahl künftig vier Abgeordnete mehr haben wird. Noch ist Platz auf der Liste.

Mit drei Bürgerforen wollen die Grünen mit den Einwohnern ins Gespräch kommen. Die Themen: Mobilität (23. Oktober, 18 Uhr), Familie (20. November, 18 Uhr) sowie Stadtentwicklung und Umwelt (15. Januar, 18 Uhr, jeweils im Regine-Hildebrandt-Haus). Die Grünen wollen verhindern, dass die wachsende Stadt Oranienburg eine Schlafstadt werde. Das Gewerbe und die Industrie müssten gefördert werden, ohne die Balance zur Umwelt zu verlieren. Die soziale Infrastruktur, die Mobilitätsbedürfnisse und die Wohninfrastruktur müssten entwickelt werden. Die Stadt sollte das geschichtliche Potenzial nutzen, um sich zur kulturell-regionalen Metropole zu entwickeln, um in Europa hineinzuwachsen, so Mandl-Behnke und Klemp.

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Die Co-Sprecherin ist eine Verfechterin von Europa und weiß, dass die Stadt von der Europäischen Union profitiert hat; allein bei Investitionen wie dem Fahrradparkhaus, dem großen Parkplatz in der Stralsunder Straße, der Stadtbibliothek oder dem Oranienwerk seien Fördermittel der EU geflossen. Oranienburg habe das Zeug für einen „europäischen Mittler“, zeige Toleranz und ein friedliches Miteinander. Städtepartnerschaften habe die Stadt, einige von ihnen seien ausbaufähig.

Die Oranienburger Grünen wollen im Mai nächsten Jahres in jedem der fünf Wahlkreise in der Kreisstadt mindestens drei Kandidaten aufstellen. „Und schön wäre es, wenn wir in jedem Wahlkreis ein Mandat holen könnten“, so Heiner Klemp.

Von Stefan Blumberg