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Oranienburg „Ich möchte Gutes tun und ein Vorbild für Kinder sein“
Lokales Oberhavel Oranienburg „Ich möchte Gutes tun und ein Vorbild für Kinder sein“
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15:04 27.12.2018
Kathrin Koczessa ist das Gesicht des Oranienburger Spendenlaufs. Für soziale Einrichtungen wird dabei gesammelt. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Am Montagvormittag lädt die Spedition Koczessa aus Oranienburg um 10 Uhr wieder alle Laufbegeisterten zum gemeinschaftlichen Silvesterlauf ein. Zum elften Mal treffen sich Läufer- und Läuferinnen aller Altersgruppen, um sportlich das Jahr 2018 mit einer Runde um den Lehnitzsee zu verabschieden. Im Rahmen des Laufes sammelt Organisatorin Kathrin Koczessa Spenden für soziale Einrichtungen. Im Vorfeld sprach die Märkische Allgemeine mit der 41-Jährigen aus Nassenheide über die Vorbereitungen, die diesjährigen Nutznießer des Spendenlaufs und über Ziele sowie Wünsche für das Jahr 2019.

Hunderte an Teilnehmern werden am Montag wieder beim Silvesterlauf erwartet. Ist die Vorfreude bei Ihnen schon am Siedepunkt angelangt?

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Ich bin schon aufgeregt und angespannt, aber die Vorfreude überwiegt auf jeden Fall. Wir hoffen natürlich, dass die Sonne am Montag scheint und es trocken bleibt. Aber das Feedback im Vorfeld, wie viele schon zugesagt haben und uns unterstützen wollen, macht mich schon glücklich. Daher freue ich mich sehr auf Montag.

Wann beginnen die Vorbereitungen für den Spendenlauf und wie umfangreich sind diese?

So rund acht Wochen vorher starten wir mit den Vorbereitungen, vor allem wird da die Werbetrommel ordentlich gerührt. Intensiv sind dann die Tage kurz vorher, wenn mein Vater zum Beispiel das Firmengelände vorbereitet. Wir haben zum Glück klare Arbeitseinteilungen innerhalb der Familie, das passt super und wir sind da gut eingespielt. Auch meine Mutter macht gerade am Montag extrem viel.

Wie in jedem Jahr gehen die Spenden an bedürftige Menschen oder Institutionen. Steht schon fest, wer sich in diesem Jahr darüber freuen darf?

Ja, aber wird wollen das noch für uns behalten und so ein wenig die Spannung steigern. Wir haben aber schon klare Ideen, wohin das Geld gehen wird. Verraten kann ich schon, dass es wieder geteilt wird und sich zwei darüber freuen können. Im Vorjahr hatten wir 3200 Euro an Spenden, es wäre natürlich super schön, wenn wir dieses Jahr eine ähnliche Spendensumme erreichen würden.

Sie gelten als sehr umtriebig und als ein Vorbild an ehrenamtlicher Arbeit für viele. Was ist Ihr Antrieb?

Gutes zu tun und ich möchte ein Vorbild für Kinder und Jugendliche sein. Man kann gerade als engagierte Gruppe ungemein viel bewegen in unserer Gesellschaft, das spornt mich immer wieder an. Ich habe immer wieder viele Ideen und versuche diese dann umzusetzen.

Als alleinerziehende Mutter und Unternehmerin dürfte eigentlich wenig Zeit für das Ehrenamt bleiben. Wie aufwendig gestaltet sich die Arbeitsteilung, um alles unter einen Hut zu bekommen?

Klar ist das Ehrenamt auch Aufwand, aber um ehrlich zu sein, empfinde ich das nicht so. Ich mache es ja weil ich es möchte und ich großen Spaß daran habe. So geht es mir recht leicht von der Hand. Wobei auch meine Eltern, die mich immer wieder super unterstützen und mir auch wenn benötigt Freiräume schaffen, einen sehr großen Anteil daran haben.

Was sind Ihre Ziele und Wünsche für das Jahr 2019?

Mein Abenteuer-Sport-Camp liegt mir sehr am Herzen. Inzwischen sind wir bei der fünften Auflage und diese Idee entwickelt sich stetig weiter. Das möchte ich auch im kommenden Jahr weiter fördern und ausbauen. Dabei gilt vor allem der Dank an die vielen Unterstützer, die dieses Projekt möglich machen. Ansonsten hoffe ich natürlich, dass ich gesund bleibe und weiterhin so viel Power habe, um noch vieles zu erreichen.

Von Knut Hagedorn

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