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Oranienburg Inga Philipp: Verliebt in die Musik
Lokales Oberhavel Oranienburg Inga Philipp: Verliebt in die Musik
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19:09 13.09.2019
Sängerin Inga Philipp spielt auch Klavier und Ukulele. Sehr früh stand sie als Kind auf der Bühne mit einer Schülerband. Quelle: Enrico Kugler
Friedrichsthal

„Ich liebe und brauche meine künstlerische Freiheit. Daher ist mir Unabhängigkeit sehr wichtig, und ich möchte mich stets und ständig neuen Herausforderungen stellen.“ Diesen Worten folgt Inga Philipp nun schon seit knapp drei Jahrzehnten. Die Musikerin aus Friedrichsthal glänzt heutzutage als Interpretin klassischer Musik, begann aber ihre Karriere als Jazzmusikerin.

Mit den eigenen Brüdern in einer Band

„Meine Eltern und meine beiden älteren Brüder sind allesamt sehr musikalisch, und so hatte auch ich sehr früh einen engen Bezug zur Musik“, beschreibt die Musikerin ihre Anfänge. Bereits sehr früh stand Inga Philipp zusammen mit ihren Brüdern auf der Bühne. „Wir hatten damals mehrere Bands. Gerade in der Prignitz, wo ich aufgewachsen bin, waren wir vor allem unter unserem Bandnamen ’Soulfightazz“ recht bekannt.“ Bevorzugt wurde zur damaligen Zeit der Pop-Funk dargeboten. Bis zu ihrem 21. Lebensjahr spielte Inga Philipp in der Band, seit dem 13. Lebensjahr als Sängerin. „Ich habe vorher zumeist Gitarre gespielt, wurde dann aber quasi zur Sängerin gedrängt, da wir da Bedarf hatten“, blickt Inga Philipp schmunzelnd zurück. Seit dem sie 13 ist, nimmt Inga Philipp auch Gesangsunterricht. „Ich arbeite noch heute sehr intensiv an meiner Stimme, der Körper ist mein Instrument, und man muss damit umgehen können.“

Sängerin Inga Philipp begeistert ihr Publikum. Quelle: Rüdiger Knuth

In der Schulzeit war Inga Philipp noch nicht vollends überzeugt von sich als Sängerin. „Da war mein Umfeld euphorischer als ich, die mich immer gepusht haben.“ Durch ein Stipendium gelangt Inga Philipp nach ihrem Abitur nach Berlin, wo sie ein Musicalstudium beginnt. Hier entbrennt auch eine große Leidenschaft für das Schauspiel, der sie in den folgenden Jahren immer wieder nachgehen wird. „Das habe ich sehr genossen und viele neue Facetten kennengelernt“, blickt Inga Philipp zurück.

Wechsel zur klassischen Musik ein Quantensprung

Zudem entwickelt sich ein tiefes Bedürfnis bei Inga Philipp, ihre Stimme weiter zu formen. Folglich geht sie nach Dresden, um dort klassischen Gesang und Gesangspädagogik zu studieren. Auf einer Konzertreise durch Italien stößt Inga Philipp auf die alte Musik, welche fortan ihre große Passion sein wird. „Dass war schon ein Quantensprung für mich, ich fühle mich aber im Klassik-Genre sehr wohl.“

Sängerin Inga Philipp besticht durch Lebensfreude. Quelle: Enrico Kugler

Vor neun Jahren kehrte Inga Philipp nach Berlin zurück, sang und singt an der Komischen Oper und an der Staatsoper. Zudem ist sie musikalisch mit dem Ensemble „Rosenroth“ unterwegs. Rückblickend erinnert sich Inga Philipp gerne an die Zeiten ihrer Schulband zurück. „Wir haben damals öfter in der Prignitz in Diskotheken gespielt. Auch mal bei einer Siebziger Party, wo alle Besucher inklusive wir als Band verkleidet waren, das war klasse.“

Generell genießt Inga Philipp Bühnenauftritte, egal wo und vor wie vielen Zuschauern. Ein Erlebnis der besonderen Art ist aber das Engagement mit dem bekannten Saxofonisten Noah Fischer. Demnächst geht Inga Philipp auf die „Wonderful World“-Tour zusammen mit dem 47-jährigen Saxofonisten. Zu Weihnachten 2020 soll des Weiteren eine Weihnachts-CD mit ihrem Ensemble Rosenroth entstehen.

Jazz-Duo als Zukunftsidee

Für die Zukunft hat die Friedrichsthalerin noch Ideen, möchte vieles ausprobieren. „Ich würde gerne mal ein Jazz-Duo bilden, zusammen mit einem Pianisten oder Gitarristen.“ Aber auch in ihrem Heimatort Friedrichsthal, in dem sie seit Jahren lebt, möchte die leidenschaftliche Musikerin den Menschen ihr Werk näherbringen. „In den vergangenen zwei Jahren habe ich bereits jeweils ein Konzert in Friedrichsthal gegeben und möchte dies auch weiterhin tun. Ich fühle mich hier super wohl und möchte was wiedergeben und meine Musik präsentieren“

Von Knut Hagedorn

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