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Oranienburg Job- und Lifecoach: „Es ist eine Selbstreflexion“
Lokales Oberhavel Oranienburg Job- und Lifecoach: „Es ist eine Selbstreflexion“
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19:24 18.02.2019
Jeanette Kohn (l.) und Sarah Kohrt.
Jeanette Kohn (l.) und Sarah Kohrt. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

„„Unglücklich sein ist die Bürde des Erwachsenen.“ Diesen Glaubenssatz tragen viele Menschen, bewusst oder unbewusst in sich, schlussfolgert Sarah Kohrt rückblickend aus ihren Coachings. Dies ist einer der Gründe, weshalb Menschen zu ihr und ihrer Kollegin Jeanette Kohn, ins Coaching kommen. Beide sind selbstständige Job- und Lifecoaches und haben ihr Bildungsunternehmen im Herzen Oranienburgs. Überwiegend Arbeitslose und Arbeitsuchende finden nach dem Coaching wieder eine erfüllende und sinnbringende Arbeit. Rat suchen aber auch Menschen, die sich in einer anderen schwierigen Lebenssituation befinden. Ihnen zeigen sie neue Wege auf wieder erfolgreich und vor allem glücklich zu sein.

Mobbing, Langeweile und viel mehr

Die Gründe, weshalb ein Klient zu Ihnen in die Stralsunder Straße 5 geht, sind mannigfaltig. „Es kann sich um Mobbing oder Langeweile handeln, ein zu geringes Einkommen, Enttäuschungen in der Liebe oder der Wunsch nach Sinnhaftigkeit sein!“, sagt Jeanette Kohn, die seit acht Jahren als Coach arbeitet und 2016 als Selbstständige. In der Mehrheit suchen die Menschen Klarheit, Orientierung und Hoffnung. Letztlich geht es in den Coachings darum, dass die Klienten ihren eigenen Weg (wieder) finden. „Wir halten Ihnen den Spiegel vor. Es ist für Sie die Anleitung zur Selbstreflexion“, sagt Sarah Kohrt. Interessierte erhalten ein 30- minütiges unverbindliches und kostenfreies Erstgespräch.

Coaching in Voll- oder Teilzeit

Diejenigen, die auf der Suche nach einer beruflichen Veränderung sind, können wählen, ob sie ein Jobcoaching in Vollzeit (40h/1Woche) oder in Teilzeit (je 20h/2Wochen). Einsteiger, Wiedereinsteiger, Quereinsteiger oder Umsteiger gehören zu ihren Klienten. Mit ihnen wird ein neuer Blick auf alte Situationen geworfen. Wir finden etwas passendes, in der Regel kann das Jobcoaching von der Bundesagentur für Arbeit oder dem Jobcenter finanziert werden (AVGS). Jeanette Kohn: „ Der Mensch an sich ist nicht ‚falsch‘, auch wenn sich das für ihn manchmal so anfühlt. Viele Klienten wissen anfangs genau, was sie nicht wollen, aber selten, was sie wollen.“ Sie kommen aus allen Berufsgruppen: Rechtsanwälte, Psychologen, Lehrer, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Nur Handwerker eher nicht: „Sie sind glücklicher, arbeiten oft an der frischen Luft und haben volle Auftragsbücher“, mutmaßt Jeanette Kohn über die Ursachen mit einem Lächeln. Das Job- und Lifecoaching sind zwei verschiedene Paar Schuhe. „Aber die Grenzen sind oftmals fließend“, sagt Sarah Kohrt. In beiden Fällen ist es dem Unternehmen wichtig, „dass die Klienten das 1- zu- 1- Coaching mit einem sehr guten Gefühl beenden und wieder gestärkt und glücklich weitergehen.“

Authentisch sein fühlt sich gut an

Sarah Kohrt schlug selbst vor einigen Jahren eine neue Richtung ein, die Zahnarzthelferin wollte nicht in ihrem Beruf bleiben: „Mit dem was ich jetzt mache, bin ich ICH.“ Auch ihre Kollegin – sie ist auch ihre Mutter - weiß aus eigener Erfahrung, wie gut es sich anfühlt, authentisch zu sein. „Ich weiß, dass man Dinge schaffen kann, wenn man ein Coaching macht.“

Info Telefon: 03301/204 6967 oder 01520/ 497 7038 Internet: www.coach-oranienburg.de

Von Stefan Blumberg