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Oranienburg Jugendcafé Oranienburg: Ersten Realitätscheck bestanden
Lokales Oberhavel Oranienburg Jugendcafé Oranienburg: Ersten Realitätscheck bestanden
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18:34 16.01.2020
Zahlreiche Ideen und Wünsche wurden beim Workshop gesammelt, die anschließend mit Prioritäten versehen wurden. Quelle: Nadine Bieneck
Oranienburg

Freies Wlan und Erwachsenen-Verbotszone – diese beiden Wünsche für das in Gründung befindliche Jugendcafé in der Oranienburger Bernauer Straße 61 stehen bei den Jugendlichen offenbar ganz oben auf der Prioritätenliste. Zumindest, glaubt man den Ergebnissendes ersten Workshops zur Gestaltung der Einrichtung, der am Mittwoch in den Räumlichkeiten stattfand, in denen schon bald junge Menschen aus der Stadt ihr eigenes Refugium vorfinden sollen.

In lebhaften Gesprächsrunden entwickelten die rund 40 Jugendlichen gemeinsam mit Anwohnern, Gewerbetreibenden, Lokalpolitikern und Sozialarbeitern ihre Ideen und Wünsche für die Einrichtung, zermarterten sich gleichzeitig aber auch den Kopf über ihre Beteiligung an organisatorischen Abläufen.

Viele Ideen und Wünsche: Von Öffnungszeiten und Hausaufgabenraum bis zu Kooperationen mit Schulen

Viele gute Ideen standen am Ende des Abends auf den großen Plakaten, auf denen die Vorschläge gesammelt wurden und für die die Veranstaltungsteilnehmer Punkte vergaben, welche der Wünsche für sie die größte Priorität haben. Dabei kristallisierten sich unter anderem Wunsch-Öffnungszeiten (12 bis 21 Uhr, auch samstags), die Einrichtung eines Cafébeirats, in dem sich die Jugendlichen einbringen können und der Wunsch nach einem Angebot von Snacks und Getränken heraus. Inhaltlich wünschen sich die jungen Leute Themenräume, aber auch Räumlichkeiten für Hausaufgaben und Lernzeiten. Auch Workshops zu einer breiten Themenvielfalt, Spiele jeglicher Art – vom Kicker bis zu Brettspielen – und Kreativmöglichkeiten stießen bei ihnen auf besonders großes Interesse. Gedanken machten sich die Workshopteilnehmer zudem um die Vernetzung der Einrichtung, sowohl mit ihrer unmittelbaren Nachbarschaft als auch im Stadtbild. Große Zustimmung fanden die Vorschläge zu Kooperationen mit Schulen und Vereinen sowie die Integration in die Geschäftsstraße Bernauer Straße. Auch um die Sauberkeit in den Räumlichkeiten machten sich die Workshopteilnehmer Gedanken, wollen die Jugendlichen gar selbst mit anpacken und „ihren Dreck selbst weg machen“, wie es hieß.

Angela Mattner: „Wir nehmen heute viele konkrete Ideen mit“

Es waren eine Menge Informationen, die da auf Angela Mattner einprasselten. Am Ende des Abends atmete Oranienburgs Jugendkoordinatorin erst einmal tief durch. „Ich bin total zufrieden, wie es gelaufen ist“, sagte sie. Seit 2008 kümmert sie sich um die Belange junger Menschen in der Stadt. „Wir nehmen heute viele konkrete Ideen mit, mit denen wir nun weiter arbeiten können“, sagte sie mit Blick auf die lange Ideenliste. „In diesem ganzen Projekt hängt so viel Herzblut. Immer wieder haben sich die jungen Menschen in den vergangenen Jahren ein Jugendcafé in der Stadt gewünscht. Der Workshop war für uns auch ein Realitätscheck: Ist das Thema noch aktuell? Wollen die jungen Menschen das Jugendcafé überhaupt noch?“ Dass dem so ist, unterstrichen die vielen Jugendlichen, die am Mittwoch Gebrauch von der Gelegenheit machten, ihre Wünsche und Ideen einzubringen. Am 19. Februar werden diese in einer Ideenwerkstatt weiter entwickelt.

Von Nadine Bieneck

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