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Oranienburg Koofen und Schwoofen: Lob und Kritik für die Shoppingnacht
Lokales Oberhavel Oranienburg Koofen und Schwoofen: Lob und Kritik für die Shoppingnacht
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00:25 29.04.2019
Das Team von „Jolie 31“ in der Bernauer Straße. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Die Sonne schien, es wehte ein leichter Wind – an sich gute Bedingungen, um zu „Koofen und Schwoofen“. So nennt sich der lange Einkaufsabend jeden letzten Freitag im April in der Oranienburger Innenstadt. Oder auch: die kleine Schwester der Lichternacht. Am Freitagabend lockte sie wieder Menschen in die City.

Axel Petersen, der „Große Kurfürst“, schenkte vor dem Tourismusbüro auf dem Schlossplatz eine „kurfürstliche Maibowle“ aus. „Die erste Maibowle im April“, sagte er und lächelte. „Eigentlich wurde ja Gewitter vorhergesagt, und jetzt haben wir Sonnenschein. Die Welt scheint in Ordnung!“

Die Leute vom OFC und vom Sportshop „Running Man“. Quelle: Robert Roeske

Das Team von „Jolie 31“ in der Bernauer Straße stellte ein paar Tische vor den Laden, dazu Blumen. „Wir wollten es ein wenig ansprechend machen“, sagte Mitarbeiterin Margit Burmeister. Ihre Chefin Kerstin Lambeck ergänzte: „Wir hoffen an so einem Tag natürlich immer, mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen. Und wir machen das sehr gerne.“ Allerdings wünscht sie sich „Koofen und Schwoofen“ mehr auszubauen, dazu eine Sperrung der Straße und mehr Attraktionen für Kinder. Auf der Bernauer Straße bildete sich immer wieder der übliche Feierabendstau – ein Umstand, der viele Besucher störte. „Es ist besser, wenn die Straße gesperrt ist“, sagte Jens Schmidt aus Oranienburg.

Axel Petersen, der Große Kurfürst“, mit einer Maibowle. Quelle: Robert Roeske

Regina Weißbrich aus Oranienburg ist zur Shoppingnacht gekommen, „um zu gucken, was hier los ist.“ Es sei weniger geworden, merkt sie an. „Sonst war auf dem Boulevard noch Musik, das ist nicht mehr so, und das ist schade.“ In der Tat wurde auf der Bernauer Straße vermutlich gekooft – geschwooft aber kaum.

Prost! Quelle: Robert Roeske

Steve Hinze vom Sportshop Running Man, sagte, die Einkaufsnacht habe eine große Bedeutung für das Geschäft. „Es sind ganz viele Menschen da.“ Vor dem Geschäft hatten die Fußballer vom OFC einen Stand aufgebaut. Alle Einnahmen waren für die Jugendarbeit des Vereins. Auch Steve Hinze wünscht sich Aktionen an so einem Tag. „Es gab mal die Verbindung zum Autofrühling, das hatte auch noch mehr Leute angezogen.“

Geöffnet hatte am Freitagabend auch die Runge-Buchhandlung. „Es läuft ganz gut“, sagte Filialleiterin Kerstin Pelz. „Für den Frühling ist das in Ordnung, im Herbst ist natürlich mehr los.“

Dirk Martin von der Feuerwehr sammelte Spenden. Quelle: Robert Roeske

Für eine Spendensammlung nutzte Dirk Martin von der Oranienburger Feuerwehr die Shoppingmeile. Vor der Schlossparfümerie sammelte er für die Jugendfeuerwehr. „Das lohnt sich, denn es ist ja viel Publikum hier“, sagte er. Schon um 17 Uhr hatte er begonnen, zu sammeln.

Von Robert Tiesler

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