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Oranienburg Keine Übergangszeit für Laubsäcke
Lokales Oberhavel Oranienburg Keine Übergangszeit für Laubsäcke
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17:09 26.09.2019
Die Diskussion um Laubsäcke hat die Einführung der Biotonne in Oberhavel schwerer gemacht, als erwartet worden war. Quelle: Bernd Gartenschläger (Symbolbild)
Oberhavel

Der Kreistag hat am Mittwochabend den Weg für das freiwillige Aufstellen der Biotonne ab Mitte kommenden Jahres freigemacht. Es war eine schwere Geburt, weil damit der Abschied von den Laubsäcken verbunden ist. Rund 100 000 dieser Plastiksäcke sind in der Vergangenheit jährlich in Oberhavel ausgegeben und abgefahren worden. FDP/Piraten, Linke, Freie Wähler, Grüne und auch die AfD hatten bezüglich der Laubsäcke für eine Übergangsfrist plädiert, kamen damit aber am Ende nicht durch.

Uwe Klein: „Die Stadt Velten macht es vor“

„Es erstaunt mich, dass im Kreistag ernsthaft darüber diskutiert wird, weiter pro Jahr 100 000 Plastiksäcke und somit eine riesige Menge Plastikmüll im Landkreis Oberhavel zu produzieren“, äußerte der Kreistagsabgeordnete Uwe Klein (SPD). Der Glienicker räumte zugleich ein, dass Bürgerinnen und Bürger, die von ihren Kommunen für die Beseitigung des Laubs von Straßenbäumen in die Pflicht genommen werden, durch den Wegfall der Laubsäcke ein Problem bekommen. Dies zu lösen, müssten sich die Kommunen auf die Fahnen schreiben. Die Stadt Velten, so Uwe Klein, mache es vor. Dort, wo die Bäume stehen, stelle die Stadt Container auf, in denen das Laub kostenlos entsorgt werden könne. Ähnlich verhält es sich auch in der Gemeinde Löwenberger Land. Andere, wie die Stadt Liebenwalde, halten in ihrer Gemarkung eine Laubdeponie vor, die an bestimmten Wochenenden geöffnet ist.

Von Bert Wittke

Die Mitglieder des Kreistages Oberhavel plädierten in ihrer Sitzung am Mittwochnachmittag für mehr Züge an den kreiseigenen Gymnasien. Auch die Einführung der Biotonne zum 1. Juli kommenden Jahres ist beschlossene Sache.

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