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Oranienburg Tempo 30 in der Bernauer Straße ist da
Lokales Oberhavel Oranienburg Tempo 30 in der Bernauer Straße ist da
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18:10 10.07.2019
Vor dem Seniorenheim in der Bernauer Straße gilt ab sofort Tempo 30. Quelle: Robert Tiesler
Oranienburg

In die Bernauer Straße kommt verkehrstechnisch gesehen Bewegung, wenngleich nicht unbedingt für die Autofahrer. Denn für die gilt seit dieser Woche auf Teilen der Oranienburger Magistrale ein Tempolimit von 30 km/h. Aus Lärmschutzgründen wird die Geschwindigkeit zwischen dem Fischerweg und der Stralsunder Straße von 22 bis 6 Uhr heruntergesetzt. Nach einem entsprechenden Antrag der Stadtverwaltung, zurückgehend auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Verkehrsentwicklungsplan, ordnete die zuständige Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Oberhavel die Neureglung an.

Lärmschutzgründe und Seniorenheim sorgen für Tempolimit

Ziel der her­abgesetzten Höchstgeschwindigkeit sei ein umweltgerechterer Verkehr, heißt es aus dem Rathaus. Tempo-30-Zonen auf Hauptverkehrsstraßen seien innerorts an bestimmte rechtliche Voraussetzungen wie die Verkehrssicherheit oder den Lärmschutz gebunden, erklärt Oranienburgs Pressesprecherin Eike-Kristin Fehlauer. Daher seien schalltechnische Berechnungen durchgeführt worden, die klar zeigten: „Nur in der Bernauer Straße, zwischen Fischerweg und Stralsunder Straße, werden die für die Nacht geltenden Lärmgrenzwerte überschritten.“

Anders verhält es sich im Abschnitt zwischen der Lade- und der Freiburger Straße. Dort gilt ab sofort ebenfalls ein Tempolimit von 30 km/h, dies jedoch tagsüber zwischen 7 und 18 Uhr. Wie Eike-Kristin Fehlauer mitteilt, stellte der Betreiber des dort angesiedelten Seniorenheims einen entsprechenden Antrag, dem die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises zustimmte.

Spezielle Verkehrsschilder notwendig

Über die geänderte Geschwindigkeitsregelung hatte die Stadt in der Mai/Juni-Ausgabe des „Oranienburger Stadtmagazins“ informiert. Wie Sven Dehler, Verkehrsplaner der Stadt Oranienburg zudem erklärte, sei die Umsetzung der neuen Geschwindigkeitsregelung gar schon früher geplant gewesen, jedoch habe sich die Lieferung der dafür notwendigen Straßenschilder für die ergänzenden Erklärungen („Lärmschutz“, „Altenheim“) verzögert. Gültig werde die verkehrsrechtliche Anordnung jedoch nur bei Verwendung der dafür vorgeschriebenen Schilder.

Was nur Wenige wissen: Gegen die rechtliche Einschränkung, die mit der verkehrsrechtlichen Anordnung einher geht, kann jeder Bürger Widerspruch einlegen.

Von Nadine Bieneck

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