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Oranienburg Milde Strafe für abgefeuerte Rakete und Flaschenwurf
Lokales Oberhavel Oranienburg Milde Strafe für abgefeuerte Rakete und Flaschenwurf
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16:46 06.11.2019
Verwarnung und 350 Euro Strafe – damit ist ein junger Mann aus Oranienburg am Mittwoch vor Gericht für zwei Taten glimpflich davongekommen. Quelle: dpa/Uli Deck (Symbolbild)
Oranienburg

Ein junger Oranienburger musste sich am Mittwoch vor dem Jugendrichter verantworten. Die Anklage lautete: gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr in Verbindung mit fahrlässiger Körperverletzung in zwei Fällen.

Dreijähriges Kind saß im verqualmten Auto

Am 4. Dezember 2017 hatte der damals 17-Jährige aus dem 4. Stock seiner Wohnung im Bereich der Kreuzung Berliner Straße/Walther-Bothe-Straße eine Silvesterrakete abgefeuert. Sie traf einen an der Ampel stehenden Pkw, flog durch den Lüftungsschlitz an der Windschutzscheibe in den Motorraum und explodierte. Daraufhin füllte sich der Pkw-Innenraum mit Rauch, der nur durch ein schnelles Öffnen von Fenster und Türen wieder abziehen konnte. Im Auto saß ein dreijähriges Kind, das durch Knall noch wochenlang unter Angstzuständen litt.

Flasche auf vorbeifahrenden Bus geworfen

An einem anderen Tag im darauf folgenden Jahr warf der Angeklagte aus derselben Position eine Flasche auf einen vorbeifahrenden Bus, wobei die Seitenscheibe zu Bruch ging. Beide Taten räumte der Jugendliche vor Gericht ein. „Es war so“, gestand er reumütig.

350 Euro und eine Verwarnung

Bisher ist der Angeklagte strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten, was das Gericht ihm positiv anrechnete. Der Jugendrichter beließ es im Einklang mit den Prozessbeteiligten in seinem Urteil bei einer Verwarnung verbunden mit einer Geldauflage. Der Verurteilte muss 350 Euro an das Oranienburger Hospiz zahlen.

Von Helmut Schneider

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