Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oranienburg Mit der MAZ zum Schatz: Gemeinsam sichten wir ihre kleinen und großen Schätze!
Lokales Oberhavel Oranienburg

Mit der MAZ zum Schatz: Gemeinsam sichten wir ihre kleinen und großen Schätze!

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:59 26.06.2020
Marcus Buchholz hat alte Zeitungen auf dem Dachboden entdeckt. Quelle: Sebastian Morgner
Anzeige
Oberhavel

Marcus Buchholz saniert in diesen Tagen ein Haus in Flatow. Vom Dachgeschoss bis zum Keller wird alles wieder schick gemacht. Wände werden eingerissen. Türen und Fenster erneuert. Dort soll eine moderne Wohnung entstehen. Kürzlich war er auf dem Dachboden. „Da habe ich allerhand gefunden“, sagt der 39-jährige Handwerker. „Es war spannend zu sehen, was sich dort alles angesammelt hatte. „Unter anderem habe ich eine alte Zeitung entdeckt. Die Märkische Volksstimme von 1976. Natürlich hatte mich der Sportteil interessiert“, so der Abwehrspieler, der noch heute bei Rot-Weiß Flatow spielt. „Schon damals haben wir gegen Kremmen gewonnen.“ Buchholz lebte als Kind in Staffelde im Schloss und war auf dem Dachboden oder im Keller, um nach Schätzen zu suchen. Er erinnert sich gern an die Zeit zurück.

Schätze auf dem Dachboden und im Keller

Sie auch? Kennen Sie das, wenn endlich die großen Ferien angebrochen waren und alle Schulsachen außer Reich- und Sichtweite lagen, wurden der Koffer sowie der Rucksack gepackt und ab ging es aufs Land zu Oma und Opa. Langeweile gab es dort nie. Jeder Tag hielt neue unvergessliche Erlebnisse bereit. Und was es da alles zu entdecken gab! Eines der größten Abenteuer war, wenn die Großeltern es erlaubten, auf dem Boden, im Schuppen oder auch im Keller zu stöbern. Oma und Opa hatten auf dem Spitzboden gleich unter dem Dach einen großen alten Schrank stehen. Mit reichlich Verzierungen daran. Das Schloss funktionierte nicht mehr und die Türen klemmten etwas und quietschten laut, wenn man sie öffnete.

Anzeige
Die Märkische Volksstimme von 1976 – besonders der Sportteil war für den Fußballer interessant. Quelle: Morgner

Und was da alles drin war – lauter Schätze. Zum Beispiel ein steinaltes Bügeleisen. Niemand von den Kindern wusste, wie es je funktioniert hat. Aber Oma schwor Stein und Bein, damals Opas Hemden damit gebügelt zu haben. Eine bunte Porzellanfigur zeigte einen Vogel, der einen Käfer im Schnabel hat. Und gleich neben der großen Kiste mit den vielen vergilbten Fotos darin, stand ein alte Feuerwehrkutsche aus Holz mit geschnitzten Figuren darin und einer Wasserspritze hinten dran. Opa hütete sie wie seinen Augapfel. Spielen durfte man damit nicht – nur anschauen.

Mit der MAZ auf Schatzsuche

Wenn die Kinder davon genug hatten, gingen sie in den Schuppen. In der hintersten Ecke, abgedeckt mit alten Laken, standen lauter alte Geräte. Damit wurde hin und wieder sogar hantiert. Mi einem seltsamen und schon leicht angerosteten Gegenstand hat Oma mal Saft ausgepresst. Der hat vielleicht lecker geschmeckt! Oma hat ihn meist in Flaschen gefüllt und in den Keller gestellt, damit er schön kühl bleibt.

Das waren Zeiten – und die MAZ möchte ein wenig davon in diesem Sommer aufleben lassen. Denn wir wollen auf die Suche nach kleinen oder auch größeren Kostbarkeiten gehen. Mit der MAZ zum Schatz! Wir brauchen Ihre Hilfe, liebe Leserinnen und Leser. Bewahren Sie womöglich daheim, in den Tiefen ihres Kellers oder den Höhen ihres Dachbodens auch den einen oder anderen Schatz auf, den Sie uns zeigen und dessen Geschichte sie uns erzählen möchten? Versteckt sich in ihren heimischen vier Wänden etwas, was inzwischen in Vergessenheit geriet, obwohl es doch einmalig oder auch unheimlich selten ist? Etwas, was nicht jeder besitzt oder was womöglich nur Sie ihr Eigen nennen? Dann lassen Sie uns und ihre Mitmenschen gemeinsam in Verwunderung verfallen und aus dem Staunen nicht herauskommen! Ganz gleich, wie klein oder groß Ihr Schatz ist, wie dick oder dünn, verstaubt oder glänzend – wir kommen gerne vorbei, lauschen ihren Erinnerungen und machen uns ein Bild davon.

Anmeldungen von Montag bis Freitag möglich

Übrigens, wenn Sie für Ihren Schatz keinen Platz mehr haben und ihn eigentlich gerne jemand anderem überlassen möchten, dürfen Sie ihn bei dieser Gelegenheit gerne Ihren Mitmenschen anbieten. Wäre doch gelacht, wenn sich dafür kein Interessent finden würde. Wir sind schon sehr gespannt, was es zwischen Kremmen und Fürstenberg, Schildow und Gransee alles zu entdecken gibt.

Marcus Buchholz aus Flatow wird auch weiterhin auf dem Dachboden nach Schätzen stöbern. Er ist sich sicher, dass dort noch einiges zu finden ist. Die Schatzsuche kann beginnen.

Info Sind Sie bei der Schatzsuche dabei? Dann melden Sie sich bitte Montag bis Freitag bei der MAZ unter 03301/59 45 24 oder senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Namen und einer Telefonnummer mit dem Betreff „Das ist mein Schatz“ an die E-Mail-Adresse: Oranienburg@maz-online.de

Von Bert Wittke und Sebastian Morgner