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Oranienburg Oranienburg: Havel teilweise wegen Kampfmittelsuche gesperrt
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Oranienburg: Havel teilweise wegen Kampfmittelsuche gesperrt

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13:57 24.08.2020
Kampfmittelsuche in Oranienburg. Quelle: Peter Degener
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Oranienburg

Seit Juni wird die Wasserfläche im und rund um den Bereich der zukünftigen Friedenthaler Schleuse nach Kampfmitteln abgesucht. Dabei handelt es sich um die erste Phase der Kampfmittelsuche, die voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern wird. Ab Dienstag sind Taucher im Einsatz, die einzelne Bereiche am Boden überprüfen. Aus diesem Grund ist ab Dienstag die Havel ab August-Wilhelm-Steg für sämtlichen Boots- und Schiffsverkehr gesperrt. Die Arbeiten werden einige Wochen in Anspruch nehmen.

Neubau der Schleuse soll Oranienburger Havel mit Ruppiner Kanal verbinden

Die Kampfmittelsuche ist erforderlich für den Neubau der Friedenthaler Schleuse. Die alte Schleuse war nach schweren Beschädigungen 1959 endgültig zugeschüttet worden. Mit dem Neubau der Schleuse soll die Oranienburger Havel aus der daraus entstandenen Sackgasse nördlich des Schlosshafens befreit und mit dem Ruppiner Kanal verbunden werden. So werden wieder direkte Boots- und Schifffahrten durch die Stadt ermöglicht und damit insbesondere die Freizeitschifffahrt und der Wassertourismus in Oranienburg gefördert. Boote, deren Ziel die Ruppiner Gewässer sind, mussten bislang die Schleuse Pinnow südlich von Oranienburg passieren.

Von MAZonline