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Oranienburg Initiative „Aufstehen“ will sich einmischen
Lokales Oberhavel Oranienburg Initiative „Aufstehen“ will sich einmischen
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18:03 13.03.2019
Klaus-Dieter Kurch (r.) und seine Mitstreiter.
Klaus-Dieter Kurch (r.) und seine Mitstreiter. Quelle: Marco Paetzel
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Oranienburg

Die Sammlungsbewegung „Aufstehen“, gegründet im September 2018 von der Linken-Bundestags-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, will auch im Landkreis Oberhavel Fuß fassen. Jeden zweiten Dienstag im Monat trifft sich die Oranienburger Gruppe in der Gaststätte „Kaffeetante“ im Oranienwerk. Rund 20 Leute gehören zum harten Kern, die wenigsten davon sind in einer Partei. „Die Demokratie muss zu Bürgern zurückkommen. Dafür müssen sie wieder aufstehen“, sagt der Oranienburger Klaus-Peter Kurch (78), ein Mitglied der ersten Stunde. Hierarchien, wie in Parteien, gibt es bei „Aufstehen“ nicht. „Wir haben hier keinen Vorsitzenden“, sagt Kurch. Die Gruppierung tritt unter anderen für Frieden und Demokratie, Soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Umwelt ein.

Insgesamt gibt es drei Gruppen von „Aufstehen“ im Landkreis. Neben der Oranienburger Gruppe haben sich noch „Aufstehen“-Mitglieder in Birkenwerder und Gransee zusammengeschlossen, auch sie treffen sich regelmäßig. Insgesamt gibt es derzeit etwa 40 Mitglieder im gesamten Landkreis Oberhavel.

Kandidaten der Kommunalwahl sollen befragt werden

Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen wolle man die Parteien und Kandidaten im Vorfeld befragen, erklärt Aufstehen-Mann Klaus-Peter Kurch. „Bis Anfang April wollen wir konkrete Fragen aus unseren Grundpositionen ableiten“, sagt der Oranienburger. Die Antworten sollen in Flyern dokumentiert werden, mit denen die „Aufstehen“-Mitglieder wiederum die Bürger vor der Wahl informieren wollen. Es gehe aber auch darum, zu überprüfen, ob die Kandidaten nach der Wahl tatsächlich Wort halten und ihre Forderungen auch umsetzen.

Den ersten Infostand plant die „Aufstehen“-Gruppe am kommenden Dienstag, 19. März, von 11 bis 18 Uhr in der Oranienburger Havelpassage. Die Ergebnisse der Kandidaten-Befragungen sollen dann auf einem Infostand am 21. Mai vorgestellt werden. Dort wolle man den Leuten auch das Grundgesetz näherbringen, das 70 Jahre alt wird, so Kurch.

Von Marco Paetzel

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