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Oranienburg Lauter Knall weckt halbe Stadt auf
Lokales Oberhavel Oranienburg Lauter Knall weckt halbe Stadt auf
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07:27 28.04.2019
Der Kran am Alten Speicher blieb unbeschädigt. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Es war etwa 0.50 Uhr, als der große Knall kam. „Ich dachte, da ist eine Bombe hochgegangen“, sagt Geraldine Kratz. Die 32-Jährige, ihr Mann und ihre Tochter wurden von dem lauten Knall geweckt, standen in ihren Betten. Genau wie viele Oranienburger im Zentrum der Stadt. Geraldine Kratz glaubt, dass es ein Donner war. „Draußen war ja ein Unwetter“, sagt die junge Mutter.

Gerüchte, ein Blitz könnte in den Kran am Alten Speicher oder einen Oberleitungsmast der Bahnlinie eingeschlagen sein, bestätigten sich nicht. Der Oranienburger Feuerwehr sei kein Vorfall bekannt, der mit dem Knall in Verbindung stehen könnte, erklärte Stadtwehrführer Sven Marten. Auch der Polizei war der Knall nicht bekannt, niemand hatte sich wegen des Vorfalles gemeldet.

Im Januar knallte es schonmal

Es war nicht das erste Mal, dass Geraldine Kratz von einem Knall geweckt wurde. Den letzten gab es in der Nacht zum 13. Januar, die Ursache ist bis heute unklar. „Der klang dumpfer und weiter weg als der Knall von gestern.“

Auch damals wurden viele Oranienburger unsanft geweckt – und anschließend viel spekuliert. Von Lichtblitzen, vibrierenden Wänden und Fensterscheiben bis gar einer Druckwelle war die Rede. Doch selbst die Kripo, die in dem Fall ermittelt, kam zu keinem Ergebnis. Geraldine Kratz kann damit leben. „Wir sind nunmal Oranienburger“, sagt sie.

Von Marco Paetzel

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