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Oranienburg Oranienburg: Musikalisches Dankeschön im MAZ-Kundencenter
Lokales Oberhavel Oranienburg Oranienburg: Musikalisches Dankeschön im MAZ-Kundencenter
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13:26 23.12.2019
Die Gäste lauschten den Tönen von Benjamin Schwenen und sagen später auch kräftig mit. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Am Ende gab es sogar noch eine Zugabe: Die Gäste vom MAZ-Dankeschönkonzert wollten am Freitagabend noch nicht nach Hause gehen. Musiker und Gitarrist Benjamin Schwenen hatte zuvor mit seinen Liedern für besinnliche Stimmung im Kundencenter gesorgt. „Sie haben alle sehr schön mitgesungen. Es war richtig schön“, schwärmte selbst der Berliner, der schon zum dritten Mal bei der MAZ spielte. Wieder einmal hatte die Redaktion Menschen eingeladen, die sonst für andere da sind und oft mit letzter Kraft dafür sorgen, dass es ihnen gut geht. Dabei aber im Hintergrund bleiben. Jetzt war es Zeit, ihnen einmal zu danken. Mit einem tollen 60-minütigen Konzert.

Ein turbulentes Jahr liegt hinter den Tafelmitarbeiterinnen. Quelle: Robert Roeske

Auf ein turbulentes Jahr blicken die Mitarbeiter der Tafel Oranienburg zurück. „Die Kundenzahl hat zugenommen“, berichtet Elke Rosenberg (66), die im Büro des Hauses in der Strelitzer Straße tätig ist. Beim Sortieren und Packen der Waren hingegen engagiert sich Isi Reimann (64). „Ich wollte das immer schon machen und mich ehrenamtlich engagieren“, sagt sie Seit sie im Vorruhestand ist, unterstützt sie die Tafel ehrenamtlich, nachdem sie einen Hilferuf von Tafelchefin Viola Knerndel in der Zeitung gelesen hatte. „Die Arbeit macht mir große Freude, die Kollegen sind super“, findet sie. Der Mann für alle Fälle im Tafel-Haus ist Mario Zimmermann. Der 59-Jährige packt mit an, „wenn ich gebraucht werde, sei es bei Reparaturen oder Malerarbeiten“. Das Dankeschön-Konzert in der MAZ-Redaktion bedeutet für alle drei „eine willkommene Abwechslung. Wir freuen uns auf ein bisschen Entspannung, das ist mal was anderes“, so Elke Rosenberg. „Ich spiele selbst seit einem Jahr wieder Gitarre, daher freue ich mich besonders auf den Gitarristen“, verriet Mario Zimmermann.

Einen musikalischen Abend der besonderen Art erlebten die rund 20 Besucher des MAZ-Dankeschönkonzerts im Kundencenter in der Oranienburger Mittelstraße am Freitagabend, den 20. Dezember 2019. Der Berliner Gitarrist Benjamin Schwenen spielte bereits zum dritten Mal in den Räumen der MAZ ein ganz besonderes Konzert, mit dem zahlreichen ehrenamtlichen Helfern gedankt wurde.

Auch dabei waren Monika und Herbert Weilandt aus Himmelpfort. Sie sind ehrenamtliche „Gassigeher“ im Tierheim in Tornow. „Wir machen das fünfmal in der Woche“, erzählte Monika Weilandt. Im Juni 2018 gingen sie in Rente und überlegten sich, was sie nun machen können. „Wir haben eine Aufgabe gesucht.“ Mit den Hunden sind sie in der Regel um die drei Stunden unterwegs.

Evelina und ihre Schwester sangen begeistert mit. Quelle: Robert Roeske

Auch die 13-jährige Evelina aus Birkenwerder war unter den Gästen. Ihr Schicksal berührte in diesem Jahr viele Menschen. Evelina, von ihren Mitschülerinnen und -schülern „Evi“ genannt, ist ein so genanntes Schmetterlingskind und leidet seit ihrer Geburt an der genetisch bedingten Hautkrankheit Epidermolysis Bullosa (EB). Jeder Druck, jeder Stoß löst eine Blase aus. Jeder Verbandswechsel bei der 13-Jährigen dauert drei bis vier Stunden. „Ich habe mich sehr gefreut über die Einladung. Ich singe sehr gerne und bin auch in einem Chor in meiner Schule, der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder“, erzählte “Evi“. Bereits vor dem Konzert summte sie leise die Weihnachtslieder mit. Als Zugabe wünschte sich das Mädchen spontan den Klassiker „Last Christmas“, den sie dann gemeinsam mit Benjamin Schwenen und ihrer Schwester intonierte.

Monika und Herbert Weilandt waren aus Himmelpfort gekommen. Quelle: Robert Roeske

Anderthalb Stunden dauerte der Abend beim Dankeschön-Konzert der MAZ insgesamt. „Das war sehr schön“, sagte Monika Weilandt danach. „Toll gespielt und mal was anderes, als das, was man sonst so aus den Lautsprechern hört“, ergänzte ihr Mann Herbert.

Von Sebastian Morgner

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