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Oranienburg Petition: 445 Unterschriften für weniger Müll
Lokales Oberhavel Oranienburg Petition: 445 Unterschriften für weniger Müll
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17:03 03.07.2019
Müll lag vor Kurzem unter anderem am Landratsamt-Parkplatz. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

445 Unterschriften haben Toni Aschersleben und seine Mitstreiterin Melanie Mielsch seit dem 10. Juni für ein saubereres Oranienburg gesammelt. „Wir haben gemerkt, wie wichtig den Oranienburgern, aber auch vielen Touristen und Besuchern, diese Thematik ist“, erklärt Toni Aschersleben. Speziell an öffentlichen Grünflächen sowie am Bahnhofsvorplatz, auf Kinderspielplätzen und an Badestellen in der Kreisstadt liege viel Müll herum.

Bei einer Sammelaktion am vergangenen Sonnabend in der Oranienburger Innenstadt kamen innerhalb von zwei Stunden 75 Unterstützer für ihr Projekt dazu. Die beiden Oranienburger haben eine Petition gestartet, mit der sie erreichen wollen, dass die Kreisstadt sauberer wird. „Die Müllsituation in Oranienburg ist verheerend und kann so nicht weitergehen“, erklärt Toni Aschersleben.

Größere Mülleimer, Strandmüllboxen und Pfandflaschenhalter

Die konkreten Forderungen: größere Mülleimer mit geschlossenem System, mehr Abfallbehälter und eine bessere Verteilung in der Stadt. Die Petenten fordern auch Strandmüllboxen an Badestellen. Mülleimer sollten außerdem mit Pfandflaschenhaltern ausgestattet sein.

Viele Oranienburger seien seit langem genervt von den vielen Müllbergen – besonders an den Wochenenden. Mit der Petition wolle das Duo Aufmerksamkeit auf das Thema lenken und Druck machen, damit endlich was passiere. Geplant sei demnächst eine Art Runder Tisch, an dem auch Oranienburger Stadtverordnete sitzen sollen. Die Fraktionen die LINKE, SPD und die Grünen sowie der Abgeordnete der PARTEI seien eingeladen worden, am ersten Treffen teilzunehmen, das am 13. Juli im „Kellerkind“ im Oranienwerk stattfinden soll.

700 Stimmen sind nötig

Auch Bürgermeister Alexander Laesicke haben die Petenten in dieser Sache kontaktiert und erhoffen sich von ihm Unterstützung. „Wir hoffen, dass sich schnell eine gute Lösung finden wird, damit alle Menschen hier in Oranienburg wieder zufriedener sind und sich wohlfühlen“, erklärt Toni Aschersleben weiter.

Das Duo will mindestens 700 Stimmen sammeln, das sei für das Quorum nötig. Bis in den August hinein soll die Petition, die im Netz verfügbar ist, laufen.

Von Marco Paetzel

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