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Oranienburg Eisige Nikolausaktion
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18:44 06.12.2019
Beim Freimeißeln der Gutscheine aus dem Eisblock. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Stolz zeigt Finn-Luka seine transparente Weihnachtsbaumkugel. Darin: ein gelber Zettel mit seinem persönlichen Wunsch. „Die Welt soll sauber gehalten werden“, sagt der Siebenjährige. Die Wünsche in weiteren Kugeln sind ebenso ideeller Art, erklärt Klassenlehrerin Susann Zillmer, die das Projekt mit ihren Erstklässlern von der freien Mosaik-Grundschule Oranienburg umgesetzt hatte. Danach sollen die Autos nicht so schnell fahren, und die Menschen nicht so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre pusten. Außerdem hat die Klasse die Schmuckpäckchen für den großen Weihnachtsbaum gebastelt, der von der Citygemeinschaft an der Ecke Bernauer-/Sachsenhausener Straße aufgestellt und am Freitag mit Hilfe eines Hubwagens von den Kindern selbst geschmückt wurde.

Die Grundschüler bringen ihre Geschenke an. Quelle: Robert Roeske

Die Geschäftsleute von der Citygemeinschaft hatten sich für den Nikolaustag aber noch mehr einfallen lassen, um den Advent in die Stadt zu holen. An der Ecke zur Liebigstraße war ein Pavillon aufgestellt, unter dem aus Eisblöcken Skulpturen geschaffen werden konnten. Für die sechs schönsten Kunstwerke gab es je einen Weihnachtsbaum, gesponsert von Anja Wiroth, die ihre Märkte in Eden, Velten und Leegebruch hat. Die 40-Jährige nutzte die Chance, mit Hammer und Meißel an einem riesigen Eisblock herumzupicken, in dem unzählige Gutscheine eingefroren waren.

Ebenfalls mit Handschuhen und Schutzbrille am Werk: Angelika Voß (66), die in der Nachbarschaft wohnt und zufällig auf die Mitmachaktion zukam. Sie legte versiert einen 10-Euro-Gutschein für den Wochenmarkt frei.

Für den eisigen Spaß sorgten Andrea und Ingo Matysiak aus Strausberg mit ihrer Firma Robbis Party Eis, die von Geschäftsstraßenmanager Stefan Wiesjahn angeheuert worden waren. Das gilt ebenso für den blauen Weihnachtsmann von Lux-Augenoptik, verkörpert vom Oranienburger Hans-Jürgen Schmidt. Der 73-Jährige hat kleine Spielzeuge verteilt und ist am Nikolaustag bereits in drei Kindertagesstätten gewesen und liebt seinen Job: „Am schönsten sind für mich die leuchtenden Kinderaugen“, sagt er.

Von Helge Treichel

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