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Oranienburg Trauer um Lieselotte Ristau in Oranienburg
Lokales Oberhavel Oranienburg Trauer um Lieselotte Ristau in Oranienburg
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13:53 23.12.2019
Lieselotte Ristau engagierte sich viele Jahre in der Oranienburger Stadtpolitik. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Die Stadt Oranienburgund die SPD Oranienburgtrauern um die ehemalige Stadtverordnetenvorsteherin und langjährige Stadtverordnete der Kreisstadt, Lieselotte Ristau. Sie verstarb im Alter von 81 Jahren am Sonntag, den 22. Dezember.

Lieselotte Ristau wurde bei den ersten freien und demokratischen Kommunalwahlen der DDR im Mai 1990 Mitglied der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung (SVV). Bei der konstituierenden Sitzung der SVV am 5. Juni 1990 wurde sie zu deren Vorsteherin gewählt und hatte dieses Amt für gut ein Jahr inne. Der Kommunalpolitik blieb sie jedoch als Stadtverordnete für viele Jahre treu. „Als junger Stadtverordneter habe ich in den Sitzungen der SVV neben ihr gesessen“, erinnert sich Bürgermeister Alexander Laesicke an Lieselotte Ristau. „Ihre gradlinige, direkte Art und ihr sozialpolitisches Engagement haben mich sehr beeindruckt.“ Nach ihrem Ausscheiden aus der Oranienburger SVV nach 24 Jahren im Jahr 2014 setzte Lieselotte Ristau ihre ehrenamtliche Arbeit als Mitglied des Seniorenbeirats fort.

Lieselotte Ristau war eine Oranienburger Kommunalpolitikerin der ersten Stunde“, erinnert Oranienburgs Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD) an die Verstorbene. „1989 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der SDP in Oranienburg und wurde im Dezember 1989 zur Kassenwartin gewählt. Mehr als 20 Jahre hat sie als Stadtverordnete im Sozialausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss die Geschicke der Stadt mitbestimmt. Der direkte Kontakt mit den Menschen, Politik zum Anfassen, das waren ihr als überzeugter Sozialdemokratin wichtig“, so Blettermann.

„Erschüttert über ihren unerwarteten Tod“, äußerte sich auch die SPD Oranienburg. „Lieselotte Ristau war der SPD und der Stadt Oranienburg auf das Engste verbunden“, hieß es. Zugleich erinnern sich Parteifreunde an die ersten Eintritte in die SPD in Oranienburg „bei ihr zu Hause“. Eine andere Partei sei für Liselotte Ristau nie in Frage gekommen. „Ich habe das Programm gelesen und gesagt, das ist es“, habe sie einst gesagt. Auch, dass nach der Gründung der SDP in Schwante die ersten Mitglieder in Oranienburg bei ihr „am Küchentisch“ eintraten, habe sie noch in guter Erinnerung gehabt.

Lieselotte Ristau hat sich seit der Wende kommunalpolitisch engagiert. Ihrem langjährigen Wirken für die Partei und die Stadt gebührt höchster Respekt. Wir danken ihr für ihre Treue und ihre Bereitschaft, immer wieder politische Verantwortung zu übernehmen“, heißt es seitens der SPD Oranienburg. Sie trauert ebenso wie die Stadt Oranienburg um Lieselotte Ristau. „Unsere Gedanken sind bei Ihren Angehörigen.“

Von MAZonline

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