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Oranienburg In Musik verpackte Ehrlichkeit
Lokales Oberhavel Oranienburg In Musik verpackte Ehrlichkeit
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17:45 17.01.2019
Musik begleitet die Sängerin schon von Kindesbeinen an. Nun hat sie ihre Lieder auch zu ihrem Beruf gemacht. Quelle: Privat
Oranienburg

Um Ehrlichkeit geht es. Vor allem um die „Ehrlichkeit des Herzens. Um das, was man gemeinhin nicht so gerne preis gibt“. So umschreibt Cornelia Tom die Lieder auf ihrer ersten EP, die vor kurzem erschienen ist. „Pangolin“ hat die 30-jährige Oranienburgerin die CD genannt. Nach dem Schuppentier, dass sich bei Gefahr zusammenrollt und sich mit dem Aufklappen der scharfkantigen Schuppen vor Fressfeinden schützt.

Aus dem Hobby wird ein Beruf

„Ich habe für mich selbst gemerkt, dass ich in der Musik am ehrlichsten bin. Auch zu mir selbst“, sagt die Sängerin und Songschreiberin. Dass sie ihr Hobby, welches sie von Kindesbeinen an begleitete, einmal zum Beruf machen würde, war dagegen nicht abzusehen. Zwar wuchs sie mit einem Gitarre spielenden Vater auf – ein Instrument, was sie heute selbst zu ihrer Musik spielt – und hörte Musik etwa von Bob Dillon und Neil Young, sang in der Kirche. Aber nach der Schule folgte ganz „normal“ zunächst eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation.

Schulamt macht die Entscheidung für die Musik leicht

In dieser Zeit, blickt Cornelia Tom zurück, gab es so etwas wie eine kleine Sinnkrise bei ihr. „Da habe ich auch angefangen, die ersten eigenen Lieder zu schreiben“. Es schloss sich ein Studium an der Potsdamer Universität an und in der Folge arbeitete sie an Schulen in Friedrichsthal und in Oranienburg. Arbeit, die ihr Spaß machte. Aber dann wurden die Verträge für die Quereinsteigerin immer schlechter. „Eigentlich“, schmunzelt sie, „hat mir das Schulamt damit die Entscheidung ziemlich leicht gemacht.“ Die Entscheidung, sich ganz ihrer Musik zu widmen. „Jetzt bin ich gerade beim Aufbau und will sehen, was sich in den nächsten Monaten entwickelt und ergibt. Meine Musik, denke ich, holt viele Menschen ab“, schaut sie voraus.

Lieder zum größtenteil deutschsprachig

Acht Titel finden sich auf der EP „Pangolin“. Für einen davon, „Refrain“, hat sie ein Video gedreht, was auf Youtube zu finden ist. Geholfen hat dabei Sarah Brendel, eine andere Songschreiberin und Sängerin. „Sie hat mich wirklich sehr unterstützt“. Thematisiert wird in den zum größten Teil deutschsprachigen Songs vor allem eins: das Leben in all seinen Facetten. Auch viel persönliches von Cornelia Tom ist eingeflossen. Eine im Nichts verlaufende stumme Schwärmerei aus Zeiten des Studiums beispielsweise. „Mich muss etwas beschäftigen. Dann ist ein Lied auch schnell fertig“, sagt sie.

Liveauftritte im Oranienwerk und der Kulturschmiede Schwante

Live war sie schon – neben diversen Keller- und Wohnzimmerkonzerten – im Oranienwerk und in der Kulturschmiede Schwante zu sehen und zu hören. Im März wird die Oranienburgerin nach Halle reisen und dort im Lichthaus spielen. „Aber ich will auch in der Region bleiben und gerne wieder im Oranienwerk spielen“, sagt sie. Knapp 30 eigene Titel hat sie mittlerweile, die die selbstkritische junge Frau für bühnentauglich hält.

Mehr über Cornelia Tom gibt es auf www.corneliatom.de zu erfahren.

Von Björn Bethe

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