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Oranienburg Das ist die neue Stadtverordnetenversammlung von Oranienburg
Lokales Oberhavel Oranienburg Das ist die neue Stadtverordnetenversammlung von Oranienburg
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13:21 26.06.2019
Oranienburgs neu gewählte Stadtverordnetenversammlung der der konstituierenden Sitzung am 24. Juni 2019.
Oranienburg

Kurz nach seiner Wahl wirkte er noch ganz cool. Später im Präsidium auf der Bühne der Orangerie musste dann aber auch er der Hitze Tribut zollen und zog sein Jackett aus: Dirk Blettermann (SPD).

Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) gratuliert Dirk Bletter mann zur Wahl. Quelle: Bert Wittke

Der Oranienburger war von seiner Fraktion in der konstituierenden Sitzung am Montagabend für den Vorsitz der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen worden. Mit Mario Etzold (Die Partei) gab es noch einen zweiten Kandidaten für diesen Posten. Mario Etzold hatte sich selbst vorgeschlagen. In geheimer Abstimmung erhielt Dirk Blettermann 30 von 34 möglichen Stimmen (drei Stadtverordnete fehlten), Mario Etzold kam auf vier Stimmen. „Jetzt bin ich aber doch sehr berührt“, sagte der Gewählte. Nicht nur, dass die sieben Mitglieder seiner Fraktion für ihn votiert hätten, insgesamt 30 Stimmen bekommen zu haben, empfinde er als Anerkennung für seine langjährige Arbeit im Stadtparlament. Er bedanke sich für dieses Vertrauen, sagte Dirk Blettermann und rief den Anwesenden zu: „Nun frisch ans Werk!“

Nicole Walter-Mundt (CDU/l.) wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung gewählt. Hier nimmt sie die Glückwünsche von Grit Hörig entgegen. Quelle: Bert Wittke

Zur stellvertretenden Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung wurde Nicole Walter-Mundt (CDU) gewählt. Auch für diesen Posten brachte sich Mario Etzold selbst ins Spiel, so dass es eine weitere geheime Abstimmung gab. In dieser kam Nicole Walter-Mundt auf 23, Mario Etzold auf neun Stimmen. Zwei Stimmen waren ungültig.

Zu Mitgliedern des Hauptausschusses wurden bei zwei Enthaltungen bestellt: Jennifer Collin und Matthias Hennig (beide SPD), Grit Hörig und Werner Mundt (beide CDU), Timm Zimmermann und Sascha Schiwek (beide AfD), Ralph Bujok und Olaf Kästner (beide Die Linke), Thomas Hebestreit (Bündnis 90/Die Grünen), Antje Wendt (FWO/Piraten) und Daniel Langhoff (FDP). Vor der konstituierenden Sitzung hatte Pfarrer Markus Schütte einen ökumenischen Gottesdienst in der Orangerie abgehalten, dem 13 Stadtverordnete sowie weitere Gäste beiwohnten. Der Kirchenmann forderte die gewählten Volksvertreter auf, eine lebenswerte Stadt zu gestalten. Und das sei nur miteinander, als über die Grenzen von Parteien und Fraktionen hinweg möglich. Markus Schütte forderte dazu auf hinzuhören, sich gegenseitig zuzuhören und den anderen ernst zu nehmen.

Am 24. Juni konstituierte sich die Stadtverordnetenversammlung Oranienburgs. Das sind die 36 gewählten Vertreter, die in den nächsten fünf Jahren die Geschicke der Stadt lenken sollen.

Etwa eineinhalb Jahre sei er jetzt Bürgermeister, sagte Alexander Laesicke (parteilos), der zu Beginn der Sitzung allen Stadtverordneten zu ihrer Wahl gratulierte. „Doch nun“, so das Stadtoberhaupt weiter, „ist alles anders.“ Es sei im Parlament pluralistischer geworden und wenn man sich etwas beschnuppert habe, sei es sein Wunsch, zu einem guten Ton in dem gemeinsamen Haus hier zu finden. Er habe, so gab Alexander Laesicke zu, eine gewisse Skepsis gegenüber der AfD. Und er fügte hinzu. „Ich kann nicht sagen, dass ich Sie mir gewünscht habe.“ Aber nun, da der Wähler entschieden habe, müsse man miteinander reden und eine Debattenstruktur entwickeln, die von Austausch und Fairness geprägt ist.

Er finde es gut, so der Bürgermeister, dass es seit 20 Jahren keine Koalitionen im Stadtparlament gibt. Jede Fraktion könne Vorschläge einbringen und habe die Aussicht, das diese angenommen werden, wenn sie die Stadt voranbringen. Das habe bislang gut funktioniert und sei eine Sache, um die die Oranienburger von manch anderen Parlamenten beneidet werden.

Das Stadtoberhaupt bot allen Fraktionen und auch den neu gewählten Ortsbeiräten an, sie auf Einladung zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Von Bert Wittke

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