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Oranienburg Oranienburger Tafel wettet gegen Bürgermeister Alexander Laesicke
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12:06 06.09.2019
Seit 2017 ist Alexander Laesicke Bürgermeister der Stadt Oranienburg und hofft bei der Stadtwette nun auf die Unterstützung der Oranienburger. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Zum dritten Mal fordert dieOranienburger Tafelden Oranienburger Bürgermeister heraus: Während es bei einer ersten Stadtwette vor fünf Jahren noch um die Zahl 150 ging, wettet die Tafel in diesem Jahr nun, dass Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) es nicht schafft, am 7. Oktober um 10.30 Uhr genau 2000 Lebensmittel auf den Schlossplatz zu bringen und an die Tafel zu übergeben.

Der Bürgermeister bittet daher nun die Oranienburger Einwohner um ihre Unterstützung: „Ich weiß, dass es in unserer Stadt ganz viele Menschen gibt, denen bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht gleichgültig sind. Deshalb habe ich die Wette der Oranienburger Tafel siegessicher angenommen. Bitte machen Sie mit und spenden Sie ein paar dringend benötigte Waren für die Oranienburger Tafel. Jede Tüte und jede Dose zählt!“

Rathaus nimmt auch vor 7. Oktober bereits Lebensmittel entgegen

Ihre Lebensmittel können die Oranienburger am 7. Oktober um 10.30 Uhr direkt auf den Schlossplatz bringen. Dort schlägt dann die Stunde der Wahrheit, werden die Waren ausgezählt. Alternativ ist es möglich, die Lebensmittel bereits zuvor im Büro des Bürgermeisters im Haus I (Zimmer 1.205) in der Zeit von 8 bis 16 Uhr abzugeben. Die Stadt weist darauf hin, dass die Lebensmittel haltbar sein sollten und keiner besonderen Lagerung bedürfen. Konserven, Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Marmeladen oder ähnliches seien zum Beispiel gut geeignet. Auch Hygieneartikel können gespendet werden. Nicht in Frage kommen Alkohol oder gefrorene Waren. Sollte Bürgermeister Alexander Laesicke die Wette verlieren und die anvisierten 2000 Lebensmittel nicht zusammenkommen, leistet er einen mehrstündigen Arbeitseinsatz bei der Oranienburger Tafel, so der Wetteinsatz.

Die gesammelten Waren sollen bereits am nächsten Tag an die Tafelkunden verteilt werden. Dazu lädt die Tafel am 8. Oktober ab 12 Uhr zum gemeinsamen Essen bei Erbsensuppe aus der Gulaschkanone und Schmalzstullen ein. Das Essen findet bei der Tafel in der Strelitzer Straße 5-6 statt.

Anlass der Stadtwette: Welttag für menschenwürdige Arbeit und deutscher Tafeltag

Anlass der Stadtwette sind der Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober sowie der 13. Deutsche Tafeltag am 28. September. Mit dem Welttag für menschenwürdige Arbeit tritt der Internationale Gewerkschaftsbund seit 2008 für die Herstellung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen ein. Die Tafeln hingegen wollen mit ihrem jährlichen Aktionstag ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen und sich zugleich gegen die soziale Ausgrenzung der von Armut betroffenen Menschen in Deutschland wenden.

Im Vorjahr hatte Fahrgeschäftsbetreiber Frank Domke gewettet, dass keine 192 Vereinsmitglieder zum Oranienburger Stadtfest kommen und die 32 Gondeln des Riesenrads befüllen – am Ende kamen sogar 198 Vereinsmitglieder. Daraufhin erhielte die Judoka des JC Samura aus Oranienburg die angesetzten 300 Euro vom Fahrgeschäftsbetreiber Frank Domke. Dieser erhöhte die Summe noch um weitere 360 Euro, die an die Sportvereine Oranienburger HC, Oranienburger FC Eintracht und den Wassersportclub Möwe gingen.

Von MAZonline

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