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Oranienburg Singend dem Regen getrotzt
Lokales Oberhavel Oranienburg Singend dem Regen getrotzt
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18:50 06.12.2019
Einige Unerschrockene trotzten am Freitag dem Regen und sangen mit Bürgermeister Alexander Laesicke Weihnachtslieder. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen und das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Die Vorweihnachtszeit ist immer auch eine Zeit der Vorfreude, der Besinnung und der Traditionen. Zu einer Tradition geworden ist inzwischen auch das Weihnachtssingen, bei dem der Bürgermeister gemeinsam mit den Oranienburgerinnen und Oranienburgern Weihnachtslieder anstimmt und so ein Zeichen für Menschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe gesetzt wird.

Weihnachtssingen vor dem Schloss. Quelle: Robert Roeske

Seit 2015 lädt der amtierende Oranienburger Bürgermeister zum gemeinschaftlichen Singen vor das Oranienburger Schloss ein. So auch am Freitagabend, als das amtierende Oranienburger Stadtoberhaupt Alexander Laesicke gemeinsam mit 50 Gästen vor malerischer Stadtkulisse Weihnachtslieder sang. „Ich bin wirklich beeindruckt, dass doch noch so viele bei diesem scheußlichen Wetter gekommen sind. Das zeigt uns aber, dass sie aus vollster Überzeugung gekommen sind“, sprach Alexander Laesicke den anwesenden seinen Dank aus. Mitarbeiter der Stadt sorgten für heiße Getränke, um den nasskalten Temperaturen zu trotzen. Unter den Gästen war auch Alt-Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, der das Weihnachtssingen vor dem Oranienburger Schloss vor vier Jahren einführte.

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„Dieses gemeinschaftliche Weihnachtssingen ist sicherlich eine der jüngste Traditionen unserer Stadt, aber wir wollen sie hegen und pflegen“, fügte Alexander Laesicke an. Wie in den vergangenen Jahren wurden auch dieses Mal Lebensmittel-Spenden für die Oranienburger Tafel gesammelt, die bedürftigen Mitmenschen zugutekommen. Die Oranienburger waren demnach auch angehalten, Lebensmittel mit zum Schloss zu bringen. Weihnachtliche Süßigkeiten wie Schokoladenweihnachtsmänner, abgepackte Pfefferkuchen oder selbst gebackene, verpackte Kekse wurden mitgebracht. Auch Geldspenden waren willkommen. So soll die Gelegenheit genutzt werden, um nicht nur miteinander zu singen, sondern auch der Bedeutung des Weihnachtsfestes mit einer mitmenschlichen Geste näherzu- kommen.

Von Knut Hagedorn