Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oranienburg Oranienburgs Finanzdezernent warnt: Steuerkraft wird auch mal sinken
Lokales Oberhavel Oranienburg Oranienburgs Finanzdezernent warnt: Steuerkraft wird auch mal sinken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:47 11.01.2019
Seit Mai vergangenen Jahres Hüter und Verwalter der Finanzen der Stadt Oranienburg – Christoph Schmidt-Jansa. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

„Ich bin von den Mitarbeitern super gut aufgenommen worden“, sagt Christoph Schmidt-Jansa, der seit Mai 2018 als Oranienburgs Finanzdezernent tätig ist. Gleich zum Auftakt hatte er den Nachtragshaushalt für die Dropebrücke auf dem Tisch. Das, so sagt er, habe gut gehandelt werden können, weil die Steuereinnahmen der Stadt höher als vermutet ausgefallen seien. Allerdings gebe es keinen Grund für übermäßige Euphorie. Es sei absehbar, dass auch wieder magere Jahre kommen werden. Die Einnahmen der Stadt seien in den vergangenen Jahren zwar immer höher als geplant ausgefallen, zugleich müsse aber auch davon ausgegangen werden, dass die Ausgaben steigen werden. Denn das schnell wachsende Oranienburg werde in Zukunft zum Beispiel zusätzliches Kita-Personal und weitere Mitarbeiter in der Stadtverwaltung benötigen, um zum Beispiel das Dienstleistungsangebot für die Bürger aufrecht erhalten und ausbauen zu können. Die Folge sei, dass die Personalkosten steigen werden.

Umlagebeträge an Kreis und Land noch unklar

Zugleich wisse man nicht, mit welchen Umlagebeträgen die Stadt künftig seitens des Kreises und des Landes rechnen müsse. Die Stadtverordneten hätten im Zuge der Erarbeitung des Doppelhaushaltes 2019/2020 etliche Wünsche für Investitionen geäußert. Viel von dem sei in die Erarbeitung des Entwurfs der Haushaltssatzung eingeflossen. Nicht alles sei umsetzbar. „Es wird der Zeitpunkt kommen, wo wir sagen müssen: Nein, das geht nicht oder erst in späteren Jahren“, so der Finanzdezernent.

Als gebürtiger Thüringer nach Oranienburg

Christoph Schmidt-Jansa ist gebürtiger Thüringer (Gera) aber bereits mit zwei Jahren nach Oranienburg gekommen. Er ist verheiratet und hat einen dreijährigen Sohn Frederik. Die Familie wohnt in Friedrichsthal. Entspannen kann der studierte Jurist beim Fußball, Volleyball und beim Radfahren.

Von Bert Wittke

Stefanie Rose ist seit 2018 in Oranienburg die Dezernentin für Bürgerdienste. Eine Menge Themen mehr, als es vorauszusehen war, hat die 35-Jährige seitdem beackert, sagt sie und berichtete auch von kurzen Nächten wegen heftiger Themen.

11.01.2019

Der 61-jährige Frank Oltersdorf, Oranienburgs Dezernent für Stadtentwicklung, ist der einzig Verbliebene in der Verwaltungsspitze vom „alten Team“. Er sagt: „Ein frischer Wind weht.“

11.01.2019

Die Wohnungsbaugesellschaft Oranienburg saniert, modernisiert, investiert und baut. Nach einem großem Investitionsprogramm im Jahr 2018 bleiben bei dem städtischen Unternehmen auch 2019 die Ärmel hochgekrempelt. Der Umfang der Investitionen wird alles bislang Dagewesene noch einmal toppen.

11.01.2019