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Oranienburg Petition gestartet: Müll soll weniger werden
Lokales Oberhavel Oranienburg Petition gestartet: Müll soll weniger werden
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14:22 11.06.2019
Hier eine Ablagerung am Landratsamt-Parkplatz. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Toni Aschersleben und Melanie Mielsch aus Oranienburg starten eine Petition, um die unsäglich Müllsituation in Oranienburg zu verändern, zu verbessern. Was sie in der Petition fordern sind konkret folgende Punkte:

- der Austausch der Außenabfallbehälter ohne Schutzdach durch größere Mülleimer mit geschlossenem System (erschwert Zugang für Tiere und die Verbreitung des Mülls)

- die Erhöhung der Anzahl der Abfallbehälter und eine bessere Verteilung in der Stadt

- die Aufstellung von Strandmüllboxen an Badestellen

- die Mülleimer sollen zudem mit Pfandflaschenhaltern ausgestattet sein.

Bürgermeister und Abgeordnete angesprochen

Die beiden Initiatoren richten ihre Forderungen direkt an Bürgermeister Alexander Laesicke und die Stadtverordneten von Oranienburg. Viele Bürger und Bürgerinnen seien unzufrieden mit der katastrophalen Müllsituation in der Stadt. Besonders an öffentlichen Grünflächen sowie am Bahnhofsvorplatz, Kinderspielplätzen und an Badestellen (zum Beispiel am Grabowsee und am Lehnitzsee) sehe es sehr chaotisch aus. Dies zeige sich vor allem an Wochenenden und Feiertagen. „Wir schämen uns als Oranienburger, dieses verwüstete Stadtbild Gästen oder Besuchern von außerhalb präsentieren zu müssen. Das ist weder schön für die Stadt, noch für die Umwelt. In erster Linie sehen wir die Verantwortung natürlich bei jedem Einzelnen“, heißt es seitens der Initiatoren.

Mehr Mülleimer nötig

Es sei Fakt, dass die Größe und Anzahl der Mülleimer sehr unzureichend ist und diese besser verteilt werden müssen (zum Beispiel einer pro Bank). Außerdem werde durch die ungünstige Konstruktion der Mülleimer (oben offen) der Inhalt durch Wind und Tiere zusätzlich verteilt. Auch an Badeseen sollten der Petition zufolge geschlossene Strandmüllboxen installiert werden. Aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen solle damit die Ausbreitung des Mülls vermieden werden. „Da der Bahnhofsvorplatz neugestaltet werden soll, wünschen wir, dass geschlossene Müllbehälter in entsprechender Anzahl aufgestellt werden.“

Es ist nicht einladend

Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke wird direkt angesprochen: „Wir leben sehr gerne in unserer schönen Stadt, aber finden Sie nicht auch, dass die katastrophale Müllsituation ein Ende haben muss? Möchten Sie nicht auch, dass es in unserer Stadt wieder sauber und einladend wird und es auch so bleibt?“, heißt es da. Toni Aschersleben und Melanie Mielsch sind der Meinung, dass ihre Lösungsvorschläge helfen würden, um die Müllsituation und die damit einhergehende Lebensqualität in Oranienburg nachhaltig zu verbessern. Zu finden ist die Petition online unter dem nachfolgenden Link: www.openpetition.de/petition/online/veraenderung-der-muellsituation-in-oranienburg Toni Aschersleben und Melanie Mielsch hoffen, mindestens 700 für ein Quorum nötige Stimmen zu sammeln. Geplant ist, die am 10. Juni gestartete Petition acht Wochen laufen zu lassen. Bereits am Tag nach dem Auftakt hatten bis zum Nachmittag knapp 100 Unterstützer das Anliegen der beiden Oranienburger unterzeichnet.

Von MAZonline

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