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Oranienburg Polizei gibt Tipps: So schützen Sie sich vor einem Einbruch
Lokales Oberhavel Oranienburg Polizei gibt Tipps: So schützen Sie sich vor einem Einbruch
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17:45 04.12.2019
Denny Gerstendörfer und Cordula Bliß von der Prävention beraten zum Thema Sicherheit. Quelle: FOTO: Fechner
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Oranienburg

Die Tage im Winter sind kurz, die Menschen sind auf Weihnachtsmärkten unterwegs oder besorgen die Weihnachtsgeschenke für die Liebsten. Dann der Schock beim Nachhausekommen: Die Eingangstür steht offen, in den Räumen ist alles durchwühlt. Einbrecher waren im Haus. Die MAZ gibt Tipps, wie Sie Ihr Haus und Ihre Wohnung vor solch bösen Überraschungen schützen können.

Gekippte Fenster sind bereits gefährlich

Wie Polizeikommissarin Elke Schmidt von der Prävention in der Polizeiinspektion Oberhavel in Oranienburg sagt, fängt der aktive Schutz vor Einbrüchen schon beim ordnungsgemäßen Verschließen der Fenster und Türen an. Selbst ein gekipptes Fenster ist eine große Gefahr für das eigene Hab und Gut. „Auch Fenster, vor denen etwa Mülltonnen als Aufstiegsmöglichkeit stehen oder nicht weggeschlossene Leitern erleichtern den Einbrechern das Eindringen in Häuser oder Wohnungen“, erklärt sie.

Man sollte es den Tätern schwer machen

Aber es gibt Möglichkeiten, um es den Tätern so schwer wie möglich zu machen. „Ganz vorne steht eine aktive Nachbarschaftsbeziehung, wo einer auf den anderen achtet“, führt die Polizeikommissarin weiter aus. Auch technisch lässt sich vieles einbauen und nachrüsten. „Es gibt spezielle Fenster- und Türbeschläge mit einer sogenannten Pilzkopfverriegelung“, erklärt Dirk Grave, ebenfalls von der Prävention, die technischen Details. Auch zusätzliche Beleuchtung, etwa per Bewegungsmelder, kann potenzielle Täter abschrecken. Denn: Die Mehrzahl der Einbrüche wird nicht von Profis verübt, sondern von Gelegenheitstätern. Ketten und Riegel an Eingangstüren sowie Sicherheitsrollläden können Einbrüche verhindern.

Schon in der Planung an die Sicherheit denken

Wichtig für Bauherren: Bereits in der Planungsphase an den Einbruchschutz denken! Gerade beim Neubau lässt sich der Schutz mit deutlich geringerem Aufwand realisieren als bei einer späteren Nachrüstung. Für jeden Bürger besteht die Möglichkeit, sich durch das Team der Prävention der Polizei kostenlos und unverbindlich vor Ort beraten zu lassen. „Wir führen dann gemeinsam mit dem Haus- oder Wohnungsbesitzer eine Schwachstellenanalyse durch“, erklärt Dirk Grave den Ablauf.

„Danach wird die Analyse ausgewertet. Dann bekommt man von uns auch Tipps und Infos, welche Firmen wir für den Einbau empfehlen. Diese sind dann auch alle vom Landeskriminalamt zertifiziert.“ Die Teams der Prävention sind auch oft auf Veranstaltungen anzutreffen. Auch dort besteht die Möglichkeit, sich mit Informationen zu versorgen.

Die nächste Möglichkeit dazu besteht am Montag, 9. Dezember von 10 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz in Kremmen. Was tun, wenn es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen trotzdem zu einem Einbruch gekommen ist? „Ein Einbruch ins Haus ist auch immer ein Einbruch in die Seele“, gibt Polizeikommissarin Schmidt ein Zitat eines erfahrenen Kollegen wider.

So verhält man sich nach einem Einbruch richtig

Wichtig: Bemerkt man einen Einbruch in die Wohnung oder das Haus gilt – nicht betreten! Sollte der Einbruch erst in den Räumlichkeiten bemerkt werden: „Das Haus sollte dann schnellstmöglich auf dem gleichen Weg, den man auch hinein genommen hat, wieder verlassen werden.

Man sollte auch versuchen sich zu merken, welche Gegenstände man eventuell schon berührt hat“, rät Elke Schmidt. Ansonsten sei die Gefahr zu groß, dass Spuren vernichtet werden, auch könnte sich der Einbrecher noch im Haus befinden.

Wertgegenstände nicht im Haus aufbewahren

„Die Betroffenen sollten umgehend die Polizei informieren.“ Außerdem rät das Team der Prävention, so wenig Wertgegenstände wie möglich zu Hause aufzubewahren. „Das Aufschreiben von Seriennummern, besonderen Merkmalen und Fotos von wertvollen Gegenständen helfen bei der Identifizierung, sollte Diebesgut sichergestellt werden“, erklärt Dirk Grave. Auch Kennzeichnungen an Geräten oder Gegenständen können schützen und für die Polizei hilfreich sein.

Von Stefanie Fechner

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