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Oranienburg Regionalmuseum Oberhavel öffnet exklusiv seine Pforten
Lokales Oberhavel Oranienburg Regionalmuseum Oberhavel öffnet exklusiv seine Pforten
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19:10 27.09.2019
Das Regionalmuseum wurde aufwendig umgestaltet und zeigt in tollen Räumen die Geschichte Oberhavels. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Die Geschichte Oberhavels zusammengefasst in einer Ausstellung. Bis zum September des Vorjahres konnte man diese im Kreismuseum Oberhavel im Oranienburger Schloss begutachten. Dann jedoch wurde das Kreismuseum wegen Umbauarbeiten und Neuausrichtung geschlossen. Die geplante Wiedereröffnung im April dieses Jahres konnte jedoch auf Grund von Dachsanierungsarbeiten nicht gehalten werden, ein Eröffnungstermin steht nach wie vor nicht fest.

Im neugestalteten Eingangsbereich finden die Besucher zukünftig Erinnerungsstücke berühmter Persönlichkeiten aus dem Landkreis Oberhavel vor. Quelle: Robert Roeske

Nichtsdestotrotz wird im Hintergrund fieberhaft gearbeitet und die Besucher können dann ein beeindruckenden Streifzug durch die Geschichte Oberhavels erwarten, dann jedoch unter einem neuen Namen – dem Regionalmuseum. Die MAZ durfte am Freitag exklusiv schon einmal in die neu gestalteten Ausstellungsräume. Gleich zu Beginn der Ausstellung sieht man Exponate berühmter Persönlichkeiten aus Oberhavel, unter anderem signierte Trikots der Fußballprofis Michael Hartmann, Sebastian Mielitz und Fabian Holland, aber auch Erinnerungsstücke von Koch-Weltmeister Christian Haferkorn oder City-Sänger Toni Krahl. „Wir wollen bewusst mit der Gegenwart beginnen und die Besucher tauchen dann ein in die Geschichtsabläufe bis hin zum Mittelalter“, erklärt Sozialdezernent Matthias Rink (CDU). Beim Besichtigen der überarbeiteten, aber zumeist auch komplett neugestalteten Räume ist der Stolz über das Erreichte allen Beteiligten anzumerken. „Die Planung und Umsetzung war intensiv, aber nach 17 Jahren wollten wir uns bewusst verändern. Wir haben als Team alles selber gestaltet, darauf kann man sehr stolz sein“, führt Matthias Rink weiter aus.

Sozialdezernent Matthias Rink (l.) und das Team des Regionalmuseums zeigen stolz die neuen Räumlichkeiten.  Quelle: Robert Roeske

Und die Räume sind gefüllt mit interessanten, teils lustigen, aber auch nachdenklichen Ausstellungsstücken. So ist im Zeitraffer der Geschichte unter anderem auch die Zeit der DDR beleuchtet, mit einem ausgestellten Stalin-Rasen, einer mit aufragenden Dornen bestickten Stahlmatte, die zumeist an den Grenzanlagen ausgelegt war. Oder auch Exponate aus der Zeit des Nationalsozialismus. „Eine inzwischen verstorbene Dame aus Birkenwerder hat uns das letzte Geschenk ihres Vaters vermacht, der an der Front fiel“, erklärt Matthias Rink. In allen Räumen sind auch Mitmachportale für Kinder, um die Jüngsten spielerisch an die Geschichte heranzuführen. Seit April versucht das Regionalmuseum trotz geschlossener Räume den Inhalt mobil zu vermitteln, mit dem ReMObil. „Wir haben schon 1000 Schüler besucht“, berichtet Museumspädagogin Lea Henschel stolz.

Museumspädagogin Lea Henschel war in den vergangenen Monaten mit dem ReMObil unterwegs und bringt die Ausstellung in zahlreiche Einrichtungen Oberhavels.  Quelle: Robert Roeske

Von Knut Hagedorn

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