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Oranienburg Die Lebensretter aus der Luft:Christoph 64 vor dem Schloss
Lokales Oberhavel Oranienburg Die Lebensretter aus der Luft:Christoph 64 vor dem Schloss
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18:58 20.09.2019
Rettungshubschrauber Christoph 64 aus Angermünde landete am Donnerstagmittag auf dem Oranienburger Schlossplatz. Angefordert war er als Notarztzubringer. Quelle: FOTOS:stefanie Fechner
Oranienburg

Am Donnerstagmittag wurde es laut über der Oranienburger Innenstadt, als ein Rettungshubschrauber auf der Suche nach einem geeigneten Landeplatz die Umgebung absuchte.

Pilot Björn Langner (42) vor dem Rettungshubschrauber Christoph 64 aus Angermünde. Quelle: Stefanie Fechner

Als Landeplatz wurde schlussendlich der Schlossplatz auserwählt, wo Pilot Björn Langner den rot-weißen Helikopter sicher landete. „Wir waren gerade mit einem Einsatz in Eberswalde fertig, als wir von der Leitstelle als Notarztzubringer nach Oranienburg alarmiert wurden“, erzählte der 42-jährige Berufspilot. Das passiert immer dann, wenn im näheren Umkreis kein bodengebundener Notarzt verfügbar ist.

Gerade zehn Minuten hat die aus drei Besatzungsmitgliedern bestehende Crew für die Strecke benötigt. Das Team besteht grundsätzlich aus dem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter mit der speziellen Berufsbezeichnung HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Services Technical Crew Member). Das bedeutet übersetzt in etwa Rettungshubschrauber-Besatzungsmitglied. Er geht im Einsatz sowohl dem Piloten als auch dem Notarzt zur Hand, unterstützt bei Navigation und Luftraumbeobachtung sowie bei der Patientenversorgung.

Des medizinische Equipment eines Rettungshubschraubers Quelle: Stefanie Fechner

Das Team fliegt in der Regel von sieben Uhr morgens bis Sonnenuntergang. Am Donnerstag ging es für die Crew ohne Patienten wieder in die Luft. Vorher bekam aber noch eine zufällig vorbeikommende vierte Klasse der Oranienburger Waldschule die Möglichkeit, den Rettungshubschrauber von außen zu inspizieren und den Piloten mit Fragen zu löchern, bevor er und der HEMS-TC den Helikopter wieder in die Luft steigen ließen.

Von Stefanie Fechner

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