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Oranienburg Leichtathleten räumen ab
Lokales Oberhavel Oranienburg Leichtathleten räumen ab
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21:18 25.01.2019
Die Sieger 2018: Im Rahmen des Sportlerballs des KSB Oberhavel wurden die Champions gekürt. Quelle: Robert Roeske
Hennigsdorf

Um 19.45 Uhr hätte man am Freitagabend im Hennigsdorfer Stadtklubhaus hören können, wie eine Stecknadel zu Boden fällt. Zu dieser Zeit wurden die Sieger der MAZ-Sportlerwahl 2018 verkündet. In gleich fünf Kategorien bekamen die Champions die goldenen Pokale überreicht.

Stahl Hennigsdorf gewinnt bei den Mannschaften

Großer Jubel herrschte bei der Verkündung der „Mannschaft des Jahres“. Stahl Hennigsdorf, erneuter Brandenburgcup-Sieger, gewann vor den Volleyballern vom SV Lindow/Gransee und den Handballern vom Oranienburger HC. „Wir sind alle superglücklich“, sagt Hans Ziehe. Der Mannschaftsleiter holte stellvertretend unter dem Jubel der Mitglieder den Pokal ab. „Die große Stärke war der Zusammenhalt und die Balance zwischen Jung und Alt. Wir machen gute Nachwuchsarbeit.“

Willy Tuttas räumt Gold ab

Das kann auch der SV electronic Hohen Neuendorf sagen. Schützling Willy Tuttas (11) räumte Gold ab und nahm überglücklich die Trophäe in die Hand. „Dieser Titel ist für mich Ansporn, auch im kommenden Jahr gute Leistungen zu bringen.“

Kathrin Koczessa lobt Eltern und Partner

Sehr zufrieden war auch Kathrin Koczessa. Die 41 Jahre alte Oranienburgerin ist nicht nur eine gute Athletin. Ihre Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr sicherte ihr Platz 1 in der Kategorie „Trainerin des Jahres.“ Die Läuferin der LG Oberhavel war glücklich über den Gewinn. „Ich bedanke mich bei den Eltern, die mich immer unterstützen und fleißig mit abgestimmt haben.“ Ohne ihre Partner wäre die Arbeit nicht zu schaffen gewesen. „Sie machen schwere Wege einfach.“ Platz 3 belegte hier Axel Klicks, der für die gute Nachwuchsarbeit beim Löwenberger SV bekannt ist. „2018 war für mich sehr emotional. Wir hatten einige Jubiläen – wie 25 Jahre Löwenspiele.“

Ramona Bruchmüller vor Petra Fiedler

Bei den „Sportlerinnen“ setzte sich Ramona Bruchmüller mit 784 Stimmen vor Petra Fiedler (Löwenberger SV) durch. „Ich hätte niemals damit gerechnet, hier zu gewinnen. Ich war schon überrascht, überhaupt nominiert zu sein“, sagte Ramona Bruchmüller bescheiden. „Der Preis ist eine Anerkennung und Würdigung meiner Leistung.“ Bei den „Sportlern“ triumphierte Lothar Bathe (81) von Stahl Hennigsdorf mit großem Abstand. Der Routinier nahm den Titelgewinn gelassen. „In meinem Alter hat man damit schon Erfahrungen. Ich bin ja nicht das erste Mal dabei.“ Dafür gab es Applaus für den Champion.

Stadtklubhaus restlos ausverkauft

Begeistert von der 2019er-Auflage der Sportlerehrung zeigte sich KSB-Geschäftsführer Matthias Senger. „Es war eine fantastische Veranstaltung. Schon im Vorfeld war der Andrang noch nie so groß. Das Stadtklubhaus war restlos ausverkauft, klasse.“ Als Showprogramm entschied man sich in diesem Jahr nicht für sportliche Aktivitäten, sondern für eine musikalische Begleitung. „Die Musikschule aus Hennigsdorf feierte im Vorjahr ihr 30-jähriges Bestehen und das war ein schöner Rahmen und passend für eine solche Gala.“

Sympathiepreisträger: Wolfgang Schwericke

Die Nominierten im Vorfeld auszuwählen, war für den Vorsitzenden des Kreissportbundes, Frank Müller, nicht einfach. „Es gab so viele Höhepunkte, da ist es extrem schwierig sich für jeweils fünf Kandidaten zu entscheiden und diese zu nominieren.“ Beim Sympathiepreisträger Wolfgang Schwericke war für Müller allerdings die Entscheidungsfindung recht einfach. „Wolfgang hat diese Auszeichnung absolut verdient. Er hat mit seiner Laufbewegung in Gransee und Umgebung für eine regelrechte Aufbruchstimmung gesorgt.“

MBS-Regionalleiter: Talente fördern

Müller dankte allen langjährigen Partnern: Mittelbrandenburgische Sparkasse, ERV und der Märkischen Allgemeinen Zeitung. „Wir als MBS und ich ganz besonders sind stolz auf unsere Supersportler und Trainer in Oberhavel und deshalb unterstützen wir gerne den Breiten- und Spitzensport“, so Sparkassen-Regionalleiter Olaf Neupert. „Es liegt mir persönlich sehr am Herzen, dass das gezeigte Engagement Wahrnehmung und Unterstützung findet, den es gibt eine Vielzahl von Talenten, die es gilt, weiter zu fördern und auf ihrem Weg zu begleiten.“

IHK-Chef: Breitensport unterstützen

Auch Peter Heydenbluth, Präsident der IHK Potsdam und ERV-Chef, war rundum zufrieden. „Wir sehen es als Verpflichtung an, den Breitensport in allen Facetten zu unterstützen.“

Von Sebastian Morgner und Knut Hagedorf

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